Julia & Romeo – Premiere - Open Air mit dem Hexenkessel Hoftheater

„Julia & Romeo“ unterm Sternenhimmel im Amphitheater - Monbijoustraße

Das Hexenkessel Hoftheater widmet sich in seiner diesjährigen Open Air Saison der Liebe und zelebriert im Amphitheater einen Sommer voller Leidenschaft. Die Holzarena wird zum Kampfplatz großer Gefühle. Nach „Don Juan“ und „Der Widerspenstigen Zähmung“ feiert am 12. Juli der dritte Klassiker „Julia & Romeo“ unterm Sternenhimmel Premiere. Das Liebesdrama gehört zu den erfolgreichsten und meistgespielten Werken der Weltliteratur

Die Tragödie beginnt als heiter aufgekratzte Komödie und hat bis in den 3. Akt durchaus Chancen auf ein passables Happy End. Vielleicht durch eine pathetisch hochherzige Versöhnung der rivalisierenden Clans per Traumhochzeit der Titelhelden und alle kommen noch mal glücklich und belehrt davon? Doch Hand aufs Herz: Wer will denn so etwas sehen?

Julia verlässt sich voll auf Romeo und auf Romeo ist Verlass: Zielführend und unwiderruflich ruiniert der Bräutigam die Aussicht auf ein lauschiges Finale. Ab hier gewinnt das Drama die unwiderstehliche Faszination einer tosenden Lawine – und keiner kann sich ihr entziehen.

Der Zuschauer hätte am meisten vom Spiel, heißt es so schön, er nistet da im sicheren Dunkel auf bezahlten Plätzen und gibt sich wohlgetrost beschaulichen Gefühlen hin.

Nicht so im Hexenkessel Hoftheater! Hier entwickelt die Dramaturgie die rasante Stringenz eines frei rotierenden Sägeblatts. Der Zuschauer hat sich eine Tragödie gewünscht, nun kriegt er sie: Schlagartig wird er live geschaltet, hängt mitten in der Katastrophe fest, jetzt wird es Tote geben, das Schicksal hadert einzig mit der finalen Reihenfolge. Die von Shakespeare thematisierte Pest wird hierbei gezielt als Brandbeschleuniger eingesetzt. Der Tod ist ansteckend, das große Sterben ereilt die Figuren rascher als sie für salbungsvolle Schlussworte Luft schnappen können. So verpassen alle glattweg ihren Abgang, reihen sich mit den gerade noch Lebenden in einen furiosen Pestreigen, tanzen – das Publikum umzingelnd – den Tod als öffentliche Orgie.

Und dort, im Zentrum des rauschhaft kreisenden Breitwand-Desasters, träumt noch immer Julia still vom Glück, die kleine Traumfrau, dieses unschuldige Kind, das man so gern beschützen möchte. Sie hat sich längst ins Herz gespielt. Ein jeder will, doch keiner kann sie retten. Offenen Auges schaut man hilflos zu, wie sie da lichterloh verbrennt an ihrer ersten Liebe. Welch bestürzend schönes Licht, welch anmutige Flamme! Wer hält das aus? Und insgeheim wünscht man sich, es wäre doch die Nachtigall und nicht der Hahn gewesen…

Am Ende sind alle tot, so wie sich das gehört bei einem echten Drama. Und nur der Zuschauer darf den Schauplatz des Verhängnisses verlassen, als Herzzeuge der schönsten Tragödie dieser Welt. Shakespeare sei Dank, war alles nur Theater.

Julia & Romeo – Shakespeare, Regie: Jan Zimmermann

Julia – Cornelia Gröschel / Romeo – Vlad Chiriac / Amme, Padrona Montague – Carsta Zimmermann / Pater Lorenzo, Graf Paris – Tobias Schulze / Bencutio – Roger Jahnke / Tybalt – Torsten Schnier / Capulet – Matthias Horn
Bühne – David Regehr / Kostüme – Isa Mehnert / Musik – Hans Narva / Maske – Ulrike Bast / Licht – Henning Streck, Miriam Burghardt / Choreographie – Roger Jahnke /
Gesamtleitung – Christian Schulz

Julia & Romeo
Premiere 12. Juli um 21.30 Uhr Open Air mit dem Hexenkessel Hoftheater
weitere Vorstellungen bis 11. September
Dienstag bis Samstag
jeweils um 21.30 Uhr
Amphitheater
Monbijoustraße
- ggü. Bode-Museum
10117 Berlin Mitte

Tickets: 030 – 2 888 66 999,
Di 13 Euro,
Mi+Do 16/13 Euro,
Fr+Sa 19/16 Euro

www.amphitheater-berlin.de

Berliner Philharmoniker geben ein Konzert in der Waldbühne - Berlin 2010

Berliner Philharmoniker - Dirigent Ion Marin - Sopranistin Renée Fleming

Unter der Leitung des Dirigenten Ion Marin geben die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne auch in diesem Jahr, das schon traditionell stattfindende Sommerkonzert.
Die Sopranistin Renée Fleming wird das Konzert - Nacht der Liebe - als Solistin mitgestalten.

Programm
Modest Mussorgsky
Johannisnacht auf dem Kahlen Berge (Bearbeitung von Nikolai Rimsky-Korsakow)
Antonín Dvořák
Lied an den Mond aus der Oper Rusalka op. 114
Bedřich Smetana
Dobrá! Já mu je dám! Jak je mi? aus der Oper Dalibor
Aram Chatschaturjan
Adagio des Spartakus und der Phrygia aus dem Ballett Spartakus
Richard Strauss
Letzte Szene aus der Oper Capriccio op. 85
Richard Wagner
Ouvertüre zur Oper Rienzi, der Letzte der Tribunen
Erich Wolfgang Korngold
Glück, das mir verblieb (Mariettas Lied) aus der Oper Die tote Stadt
Richard Strauss
Zueignung op. 10 Nr. 1 (Orchesterfassung)
Edward Elgar
Salut d’amour op. 12 (Orchesterfassung)
Giacomo Puccini
D’onde lieta usci, Arie der Mimi aus der Oper La Bohème
Ruggero Leoncavallo
Musetta svaria sulla bocca viva, Arie der Mimi aus der Oper La Bohème
Ruggero Leoncavallo
Mimì Pinson, la biondinetta aus der Oper La Bohème
Giacomo Puccini
Tu che di gel sei cinta, Arie der Liù aus Turandot
Peter Tschaikowsky
Romeo und Julia, Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeare

Die Berliner Philharmoniker
Waldbühne Berlin
Sonntag, 27. Juni 2010
Beginn 20:15 Uhr
Einlass 18 Uhr

Die Open Air Saison mit dem Hexenkessel Hoftheater erleben

May 10, 2010 von Berliner Kulturredaktion  
Filed under Open Air, Theater

Pure Leidenschaft im Amphitheater mit Don Juan – Molière, Julia und Romeo und DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG

Das Hexenkessel Hoftheater, ein wahrer Sommerkult, ein Feuerwerk aus Poesie und Wortwitz mit einem Ensemble, das vor Energie und Heiterkeit fast Funken schlägt, widmet sich in seiner diesjährigen Open Air Saison der LIEBE und zelebriert im Amphitheater im Monbijoupark einen Sommer voller Leidenschaft.
Der runde Holzbau nach Renaissancevorbild wird zum Schauplatz großer Gefühle und schier zwerchfellerschütternder Komik.
In Molières Komödie verführt, erobert und verlässt DON JUAN eine Frau nach der anderen.
Exzentrisch um sich selbst rotierend, treibt er seine Begierde auf die Spitze bis er – seinem treulosen Ego bis zur Selbstzerstörung treu – zur Hölle fährt.

Wo Hexenkessel ist, darf Shakespeare nicht fehlen. Zwei Klassiker stehen daher auf dem Spielplan. Explosiv wie in keinem anderen Stück wird in DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG der unerschöpfliche Machtkampf zwischen den Geschlechtern thematisiert: Der abgebrühte Macho Petruchio wirbt um die furiose Schreckschraube Katarina, was mit diversen Fauxpas, Running Gags und Knalleffekten zum Supergau Ehe eskaliert.

Mit der Liebesgeschichte ROMEO UND JULIA kommt eines der erfolgreichsten Werke der Weltliteratur auf die Bühne. Es beginnt als leichtherzige Komödie, doch wie unter einem Unglücksstern kippt das lebhafte Liebesabenteuer in eine schicksalsgetriebene, tragische Dimension, die noch ein halbes Jahrtausend später in herzbewegtes Mitleid stürzt.

Hexenkessel Hoftheater, Regie: Jan Zimmermann

Don Juan – Molière Premiere 3. Juni, Spielzeit bis 11.September - Di-Sa, 19.30h

Der Widerspenstigen Zähmung – Shakespeare 20. Juni bis 3. Juli - Di-Sa 21.30h

Julia und Romeo – Shakespeare Premiere 12. Juli, Spielzeit bis 11. September - Di-Sa 21.30h

Amphitheater
Monbijoustraße, ggü. Bode-Museum,
10117 Berlin Mitte

Tickets: 030–2404 8650

Preise: Don Juan / Der Widerspenstigen Zähmung: Di 12 Euro, Mi+Do 15/12 Euro, Fr+Sa 18/15 Euro

Preise: Julia und Romeo: Di 13 Euro, Mi+Do 16/13 Euro, Fr+Sa 19/16 Euro

(Ermäßigung nur an der Abendkasse)

Weitere Informationen:
www.hexenkessel-hoftheater.de,
www.amphitheater-berlin.de

ROMEO UND JULIA | Maxim Gorki Theater Berlin | 24.02.2010

ROMEO UND JULIA ab 14 Jahren

Die AGGRO Capulets und die AGGRO Montagues sind verfeindete Gangs, NEW JACK HUSTLERS, die sich mit grenzenlosem Hass und wachsender Aggressivität begegnen. DEATH IS SURE LIFE IS NOT.
Zwischen ihnen herrscht Krieg: Arm gegen Reich, Oben gegen Unten GET RICH OR DIE TRYING.
In einem Klub, V.E.R.O.N.A., LORENZOS LADEN treffen sie sich zu einem Hip Hop battle: ROMEO, EIN MONTAGUE UND JULIA, EINE CAPULET. RAP BUSINESS IS SO SCANDALOUS WE LOST OUR FRIENDS IN LOS ANGELES.
Beide verlieben sich blitzartig ineinander und die Welt um sie herum versinkt.
Durch ihre kompromisslose und unbedingte Liebe brechen Romeo und Julia die Gesetze ihrer Gangs und überwinden damit gleichzeitig die Grenzen ihres Standes LET LOVE RULE.
Das Unmögliche scheint einen Moment möglich SORRY MAMA I NEVER MEANT TO HURT YOU. Aber für die anderen ist das ein Tabubruch. Als Romeos Freund Mercutio getötet wird, rächt der den Mord sekundenschnell mit Mord. Es beginnt eine Spirale von Gewalt und Gegengewalt, die nicht aufzuhalten ist.
Dieses Projekt wird unterstützt von den Freunden des Maxim Gorki Theaters Berlin e.V. Es wirken Schüler der Partnerschule (Rütli-Schule) und Studenten des 1. Studienjahres Schauspiel der UdK mit.
Mit wechselnden Live Hip Hop Acts während der Vorstellung.

Mittwoch 24.02.2010 19:30 Uhr : Maxim Gorki Theater Berlin

Weihnachtskonzert | Komische Oper Berlin | 23.12.2009

Weihnachtskonzert

Programm: Pjotr I. Tschaikowski: Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur op. 33, Liebesduett aus Romeo und Julia, Ausschnitte aus Schwanensee op. 20a
Carl St. Clair hat für das diesjährige Weihnachtskonzert einige Werke von Pjotr. I. Tschaikowski ausgewählt. Eine Gelegenheit, Bekanntem und Beliebtem wieder zu begegnen, aber auch Entdeckungen zu machen.
Mit den »Variationen über ein Rokoko-Thema« für Violoncello und Orchester hat der Komponist quasi sein Cellokonzert geliefert. Das einsätzige Werk ist von Tschaikowskis Liebe zum Genie Mozart geprägt und gehört zu den reizvollsten der klassizistischen Stücke des Komponisten.
Nicht vielen Musikfreunden ist bekannt, dass Tschaikowskis berühmte Fantasie-Ouvertüre »Romeo und Julia« nicht die einzige Frucht der Beschäftigung des Komponisten mit diesem Stoff war. Freilich blieb die geplante Oper unvollendet.
Ein Liebesduett ist nach den Skizzen aufführbar gemacht worden und unser Weihnachtskonzert bietet nun die Gelegenheit, diese Rarität zu entdecken.
Den krönenden Abschluss bildet eine Folge von Instrumentalsätzen aus Tschaikowskis wohl größtem und erfolgreichsten Ballett-Werk »Schwanensee«.

Mittwoch 23.12.2009 20:00 Uhr : Komische Oper Berlin

Shakespeares sämtliche Werke (in 90 Minuten!) in der Vaganten Bühne

November 18, 2009 von Berliner Kulturredaktion  
Filed under Theater

Die Termine im Dezember 2009

Heute abend werden alle Rekorde gebrochen. Auf der Bühne tickt eine Uhr. Der Zuschauer wird in den Lauf gegen die Zeit eingespannt: Vom ‘Lear’ zum ‘Sommernachtstraum’, von ‘Romeo und Julia’ zum ‘Hamlet’ und alles, was er sonst noch geschrieben hat: die gesammelten Werke William Shakespeares in neunzig Minuten! Der komödiantische und gewitzte Bühnenulk vom Gesamtwerk des größten aller Dramatiker begeistert nach jahrelangem Erfolg in England nun auch seit über zehn Jahren in Berlin. Pressestimmen: Eine rasante, überdrehte Slapstick-Comedy-Interaktiv-Performance mit Risiken (zweiter Theaterbesuch) und Nebenwirkungen (ausgerenkte Lachkiefer u.ä.). (…) Keine Frage. Das muß man sehen S. Quenot, Berliner Morgenpost, 1.11.97 In den besten Momenten ein schöner, rasanter Bühnenblödsinn. A. Schock, die tageszeitung, 6.11.97

Dieser Shakes - Bär tanzt auf den Beinen von Cyrill Berndt, Christoph Jungmann und Stefan Lochau, die mit Verve, Ironie und Tempo durch den Aberwitz flitzen. Sie ersetzen genau 1834 Darsteller, die unter normalen Umständen für das Ganze nötig wären. (…) Auch ungeplugged sind ‘Shakespeares sämtliche Werke’ natürlich eine Liebeserklärung an’s Theater. Ein einziges großes Lachen. I. Bazinger, Berliner Zeitung, 1.11.97 Noch beim Schreiben der Kritik tönen Lachsalven aus dem Arbeitszimmer. S. Nieder, Der Tagesspiegel, 1.11.97 Jede mögliche vorhandene Shakespeare-Verklemmung ringt sich mit einem tiefen Atemzug aus Bauch und Kopf, findet seinen verschlungenen Weg durch Lunge und Zwerchfell und gelangt schließlich in einem keuchenden Lachanfall ins Freie, so daß der von Shakespeares Tragödien, Komödien und Königsdramen gequälte Mensch am Ende geradezu kathartisch gereinigt und von allem Bildungsballast befreit das Theater verläßt. Trotzdem sei auch den unbescholtenen Zuschauern, die immer schon wissen wollten, was Shakespeare eigentlich geschrieben hat, aber nicht zu fragen wagten, das lobenswerte und mutige Shakespeare-Projekt der Vagantenbühne ans Herz gelegt. (…) Shakespeare für alle: für Hasser, für Liebhaber, und die, die es werden wollen. R. Bruckmann, Zitty, 24/97

Pointiertes Theater, in dem einfach alles stimmt - bis auf die Werktreue. Kultur News, 04/98 Premiere am 30. Oktober 1997 Beginn um 20:00 Uhr Länge ca. 90 Minuten eine Pause

Montag 07.12.2009 20:00 Uhr : Vaganten Bühne
Dienstag 08.12.2009 20:00 Uhr : Vaganten Bühne
Donnerstag 10.12.2009 20:00 Uhr : Vaganten Bühne
Freitag 11.12.2009 20:00 Uhr : Vaganten Bühne
Samstag 12.12.2009 20:00 Uhr : Vaganten Bühne
Sonntag 13.12.2009 18:00 Uhr : Vaganten Bühne

Romeo und Julia - Maxim Gorki Theater Berlin

Romeo und Julia von Nuran David Calis nach William Shakespeare

AND GO: Die AGGRO Capulets und die AGGRO Montagues sind verfeindete Gangs, NEW JACK HUSTLERS, die sich mit grenzenlosem Hass und wachsender Aggressivität begegnen. DEATH IS SURE LIFE IS NOT.
Zwischen ihnen herrscht Krieg: Arm gegen Reich, Oben gegen Unten GET RICH OR DIE TRYING. In einem Klub, V.E.R.O.N.A., LORENZOS LADEN treffen sie sich zu einem Hip Hop battle: ROMEO, EIN MONTAGUE UND JULIA, EINE CAPULET. RAP BUSINESS IS SO SCANDALOUS WE LOST OUR FRIENDS IN LOS ANGELES. Beide verlieben sich blitzartig ineinander und die Welt um sie herum versinkt.
Durch ihre kompromisslose und unbedingte Liebe brechen Romeo und Julia die Gesetze ihrer Gangs und überwinden damit gleichzeitig die Grenzen ihres Standes LET LOVE RULE.
Das Unmögliche scheint einen Moment möglich SORRY MAMA I NEVER MEANT TO HURT YOU. Aber für die anderen ist das ein Tabubruch. Als Romeos Freund Mercutio getötet wird, rächt der den Mord sekundenschnell mit Mord. Es beginnt eine Spirale von Gewalt und Gegengewalt, die nicht aufzuhalten ist. Dieses Projekt wird unterstützt von den Freunden des Maxim Gorki Theaters Berlin e.V. Es wirken Schüler der Partnerschule (Rütli-Schule) und Studenten des 1. Studienjahres Schauspiel der UdK(*) mit.
Special Acts während der Vorstellung von: Joe Rilla
ab 14 Jahren

Vorstellungen im September:
Montag 21.09.2009
19:30 Uhr
Romeo und Julia
Maxim Gorki Theater Berlin

Die Staatskapelle Berlin geht auf die Straße

Staatskapelle Berlin Live - Konzert Eintritt frei!

Dirigent Daniel Barenboim
Sinfonie Nr. 5 und die
»Romeo und Julia«-Ouvertüre
von Peter I. Tschaikowsky
am 30. August 2009
um 16:00 Uhr
auf dem Bebelplatz
in Berlin - Mitte

weitere Infos

STAATSOPER FÜR ALLE - auf dem Bebelplatz

STAATSOPER FÜR ALLE - Eintritt frei!

„Staatsoper für alle“ 2009 mit „Tristan und Isolde“ und Tschaikowskys
Sinfonie Nr. 5 unter der Leitung von Daniel Barenboim
Zum dritten Mal in Folge laden die Staatsoper Unter den Linden und BMW Berlin zum Saisonauftakt unter dem
Motto „Staatsoper für alle“ alle Berliner sowie alle Gäste der Stadt auf den Bebelplatz. Am Samstag, den 29. August
wird ab 17 Uhr unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim Richard Wagners „Tristan und Isolde“ live aus
dem Opernhaus auf eine Großleinwand übertragen. Am Sonntag, den 30. August spielt die Staatskapelle Berlin um
16 Uhr live auf einer Open-Air-Bühne Peter Tschaikowskys Sinfonie Nr. 5 sowie seine „Romeo und Julia“-Fantasie-
Ouvertüre ebenso unter der Musikalischen Leitung des Generalmusikdirektors. Der Eintritt ist frei. Ermöglicht wird
die Reihe „Staatsoper für alle“ dank BMW Berlin. Die Schirmherrschaft hat der Regierende Bürgermeister Klaus
Wowereit übernommen.
Im vergangenen Jahr kamen an zwei Tagen über 45.000 Zuschauer auf den Bebelplatz, die den Saisonauftakt der
Staatsoper Unter den Linden zu einem herausragenden Ereignis des Berliner Kultursommers machten. In diesem
Jahr wird wegen des zu erwartenden großen Andrangs erstmals schon im Vorfeld die Straße Unter den Linden auf
Höhe des Opernhauses in beiden Richtungen gesperrt.
Zu erleben ist am Samstag die legendäre „Tristan und Isolde“-Inszenierung von Harry Kupfer. Ein Team von 60
Technikern kümmert sich um die Übertragung der Vorstellung aus dem benachbarten Opernhaus auf die 80 m2
große LED-Großbildleinwand. Es singen u.a. Waltraud Meier, Michelle DeYoung, Robert Gambill, René Pape und
Roman Trekel.
Für das Live-Konzert am Sonntag wird eine 20×20 Meter große Bühne auf dem Bebelplatz errichtet. Auf dem
Programm steht Tschaikowskys meisterhafte Sinfonie Nr. 5 sowie seine Fantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“ nach
Shakespeare, ein glänzendes Instrumentalwerk aus dem Jahr 1880, das den Ruhm des Komponisten begründet hat.
„Staatsoper für alle“ bietet einem breiten Publikum höchstes künstlerisches Niveau. Bundespräsident Horst Köhler
lobte im vergangenen Jahr als Besucher der Veranstaltung das Format: „Hochkultur soll nicht nur denen zur Verfügung
stehen, die dafür Geld haben, sondern möglichst vielen.“
Hans-Reiner Schröder, Direktor BMW Berlin, freut sich auf den Auftakt zur letzten Saison vor der Sanierung des
Opernhauses: „Mit „Tristan und Isolde“ und „Romeo und Julia“ steht „Staatsoper für alle“ im Jahr 2009 vor allem im
Zeichen der großen Themen Liebe und Leidenschaft. Die Einzigartigkeit des Formats geht aber niemals in Begriffen
auf - um „Staatsoper für alle“ sollte man also keine großen Worte machen, sondern hingehen und genießen! Lassen
Sie uns die letzte Spielzeit in der „alten“ Lindenoper also in diesem Sinne besonders festlich begehen.“
„Staatsoper für alle“ 2009
29. August 2009, 17 Uhr – „Tristan und Isolde“ – Live-Übertragung auf den Bebelplatz
30. August 2009, 16 Uhr – Live-Konzert der Staatskapelle Berlin auf dem Bebelplatz
Eintritt frei – weitere Infos

Romeo und Julia die klassische Liebesgeschichte

April 17, 2009 von Berliner Kulturredaktion  
Filed under Theater

Im Maxim Gorki Theater Berlin feiert Romeo und Julia von Nurat David Calis nach William Shakespeare Premiere. Schüler der Rütli–Schule stehen gemeinsam mit Theater-Profis auf der Bühne. Prinz Pi, Harris, Alpa Gun und Joe Rilla, die in Romeo und Julia rappen, sind ein Indiz dafür, das Romeo und Julia von Nurat David Calis in der heutigen Zeit spielt.

Romeo und Julia – Premiere – 18. April 2009 - Maxim Gorki Theater Berlin
Weitere Aufführungen:
Romeo und Julia - 19. April 2009 – 19:30 Uhr - Maxim Gorki Theater Berlin
Romeo und Julia - 07. Mai 2009 – 19:30 Uhr - Maxim Gorki Theater Berlin
Romeo und Julia - 19. Mai 2009 – 19:30 Uhr - Maxim Gorki Theater Berlin

Weitere Infos: www.gorki.de