Königin Luise von Preußen - Buchpräsentation am 20.05.2010

Königin Luise von Preußen - Ihre Schlösser und Gärten in Paretz, Charlottenburg und auf der Pfaueninsel

Blaue Augen, blonde Locken, feine und regelmäßige Gesichtszüge:
Bei Königin Luise von Preußen verbinden sich Weiblichkeit, Schönheit und Einfluss zu einem bis heute währenden Mythos.

Mit ihrer Schönheit faszinierte Luise nicht nur Maler und Bildhauer. Sogar auf ihre Kritiker muss ihr Charme wie ein Zauber gewirkt haben.
2010 jährt sich der Todestag der bekanntesten aller preußischen Königinnen zum 200. Mal. Der Band huldigt der preußischen »Herzenskönigin« und gibt einen Einblick in ihre Schlösser in Paretz, Charlottenburg und auf der Pfaueninsel, die auch nach Ablauf der Sonderausstellungen regulär besichtigt werden können.

Begrüßung:
Jochen Stamm, Prestel Verlag

Vortrag:
Rudolf G. Scharmann, Autor und Leiter des Schlosses

Im Anschluss:
Exklusive Führung mit Rudolf Scharmann durch die Luisenwohnung.

Die Teilnehmerzahl für die Führung ist limitiert auf max. 30 Personen.

Buchpräsentation
Königin Luise von Preußen
Ihre Schlösser und Gärten in Paretz, Charlottenburg und auf der Pfaueninsel
20. Mai 2010
18:00 Uhr
Schloss Charlottenburg, Weißer Saal

Olafur Eliasson: Innen Stadt Außen vom 29.04.-09.08.2010 in Berlin

April 30, 2010 von Berliner Kulturredaktion  
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Innen Stadt Außen ist die erste Einzelausstellung des dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson in einer Berliner Institution.

Thematischer Ausgangspunkt der speziell für den Martin-Gropius-Bau konzipierten und von Daniel Birnbaum kuratierten Ausstellung ist Berlin – die Stadt, in der der Künstler seit vielen Jahren lebt und arbeitet.
Hier hat er ein facettenreiches Atelier etabliert, das Recherche, Experimente und Produktion gleichsam miteinander
verbindet. Seit 2008 hat er eine Professur an der Universität der Künste Berlin und gründete 2009 das Institut für Raumexperimente.
Die Ausstellung beschäftigt sich intensiv mit demVerhältnis von Museum und Stadt, Architektur und Landschaft, sowie von Raum, Körper und Zeit. Die ortsbezogenen Arbeiten im Martin-Gropius-Bau werden durch verschiedene Projekte im öffentlichen Raum erweitert und verknüpfen das Museum mit unterschiedlichen Orten innerhalb der Stadt.
Das Gesamtprojekt umfasst über 28 Werke, deren überwiegender Teilfür diesen Anlass geschaffen wurde.
In Daniel Birnbaums Worten:
Innen Stadt Außen basiert auf Eliassons enger Beziehung zu Berlin, aber vielleicht verhält es sich auch genau andersherum: Das Leben Berlins fließt in Eliassons Werk ein. Während es sich beim Martin-Gropius-Bau um einen Ort innerhalb der Stadt handelt, wird in dieser Ausstellung die Stadt gleichermaßen ins Museum transportiert. So bilden etwa die für Berlin typischen, großen Granit-Gehwegplatten eine Art Fußgänger-Zone innerhalb der Ausstellungsräume.
Zuweilen entsteht der Eindruck, in Eliassons Arbeiten gehe es größtenteils um die Natur, genauer gesagt um intensive Naturphänomene wie Wind, Wasser, Nebel und Licht. Diese werden allerdings lediglich als Mittel zur Erzeugung von Kunstwerken genutzt, deren Entstehungdem Publikum vor Augen geführt wird, indem beispielsweise die Tragekonstruktion eines vor dem Fenster im ersten Geschoss „schwebenden“ Rasenstücks deutlich sichtbar bleibt.
Der Fokus wird hierbei also auf den Vorgang des Wahrnehmens von Welt gelegt. Des eigenen Wahrnehmens.
Im Rahmen der Ausstellung Innen Stadt Außen taucht immer wieder das Motiv des Spiegels auf und bewirkt dabei stets eine Umkehrung von Innen und Außen. Überall in Berlin stößt man auf Fahrräder mit seltsam entmaterialisierenden Rädern und auf Spiegel, die an den ungewöhnlichsten Orten angebracht sind. Ein Lkw, der auf einer Seite mit einem riesigen Spiegel versehen ist, bewegt sich langsam durch die Stadt und „überträgt“ dabei in
Echtzeit sein eigenes flüchtiges Film-Porträt. Der Spiegel erzeugt einen überraschenden Split Screen-Effekt, bei dem die tatsächliche und die gespiegelte Umgebung gleichzeitig und doch verschieden nebeneinander existieren. Er versetzt die statischen Gebäude mittels gleitender Verzerrungen in Bewegung und bewirkt so nicht nur eine Verdopplung des Raums, sondern auch eine Umkehrung der Ausdehnung des Raums in den Raum; er hält die kurzen
Eindrücke von Fußgängern, Radfahrern und Autos bei ihrem Weg durch die Stadt fest.

Eliassons Fähigkeit zu verdoppeln, zu erweitern und umzukehren wird nirgends sichtbarer als im Zentrum des Martin-Gropius-Baus. Er lässt die Ornamente der Innenfassade ins Dunkel treten, indem er ein riesiges, bis zum Oberlicht reichendes Kaleidoskop errichtet, das den Betrachter in eine verblüffende Architektur aus unendlichen Spiegelungen katapultiert. Mit einfachsten Mitteln inszeniert Eliasson die optische Illusion eines Kristallpalastes, in dem die
Besucher, umhüllt von dieser durchlässigen Architektur, zwischen Innen und Außen zu schweben scheinen.

Ausstellung
Olafur Eliasson: Innen Stadt Außen
29.04.-09.08.2010
Martin-Gropius-Bau Berlin

Niederkirchnerstraße 7 / Ecke Stresemannstr. 110
10963 Berlin
Öffnungszeiten:
täglich von 10 – 20 Uhr

Lange Gropius-Bau-Nächte anlässlich des Gallery Weekends Berlin:
29. April – 1. Mai 2010, täglich von 10 - 24 Uhr

Eintritt:
11 € / ermäßigt 8 €
Online-Ticket: 12 € / ermässigt 9 € zu buchen unter www.gropiusbau.de
Gruppen (ab 10 Personen) p. P. 8 €
Schüler- und Studentengruppen (über 16 Jahre, ab 5 Personen) p. P. 4 €
Eintritt frei bis 16 Jahre

Als Teil der Ausstellung ist „The blind pavilion“ von Olafur Eliasson
auf der Pfaueninsel noch bis 31. Oktober 2010 zu besichtigen.
Pfaueninsel, Nikolskoerweg, 14109 Berlin
Weitere Informationen : www.gropiusbau.de

Drei Ausstellungen für die Königin | MISS PREUSSEN 2010

December 16, 2009 von Berliner Kulturredaktion  
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MISS PREUSSEN 2010. Mutter, Medienstar und Mode-Ikone

LUISE. LEBEN UND MYTHOS DER KÖNIGIN. Schloss Charlottenburg, 6. März – 31. Mai 2010
LUISE. DIE INSELWELT DER KÖNIGIN. Pfaueninsel, 1. Mai – 31. Oktober 2010
LUISE. DIE KLEIDER DER KÖNIGIN. Schloss Paretz, 31. Juli – 31. Oktober 2010

Königin Luise (1776 – 1810) ist die populärste Frau der preußischen Geschichte und neben Friedrich dem Großen die herausragende Persönlichkeit der Hohenzollern-Dynastie: jung, schön und liebenswert. Sie war sie ein Glücksfall für die reformbedürftige Monarchie. Ihr früher Tod und ihre kulthafte Verehrung machten sie zum „Medienstar“ des 19. Jahrhunderts.
Anlässlich ihres 200. Todestages steht die „Königin der Herzen“ im Mittelpunkt vielfältiger Aktivitäten der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.
Drei Ausstellungen und ein umfangreiches Begleitprogramm präsentieren verschiedene Facetten Luises an ihren historischen Wohnorten und Wirkungsstätten, dem städtischen Schlossbereich Charlottenburg, auf der Pfaueninsel und im ländlichen Schloss Paretz.
Die Projekte auf der Pfaueninsel und im Schloss Paretz beleuchten spezifische Aspekte der Person Luises aus kulturhistorischer und zeitgenössischer Sicht.
Während sich im Sommer auf der Pfaueninsel Gegenwartskünstler in ihren Werken konzeptionell mit dem außergewöhnlichen Ort und dem dortigen Aufenthalt der königlichen Familie auseinandersetzen, widmet sich die Paretzer Ausstellung der Kleidung Luises im Kontext der Mode und des Schönheitsideals ihrer Zeit.
Auch heute sind Leben und Wirken Luises von erstaunlicher Aktualität. Im Leben wie im Nachleben werden ihr die Rollen der perfekten Mutter, Königin, Ehefrau und Schönheitsidol zugeschrieben und für moralische oder politische Propagandazwecke eingesetzt.
An Luise lässt sich exemplarisch zeigen, wie auf der Schwelle zur Moderne erstmalig, bereits vor Sisi, Evita Perón oder Princess Diana, eine Mythenbildung politisch stilisiert und instrumentalisiert wird.
Mit dem allgegenwärtigen “Luisenkult” wird erst im Zuge des Zweiten Weltkrieges gebrochen.
Aber noch heute gilt “Alle lieben Luise.”
An Luise lässt sich exemplarisch zeigen, wie auf der Schwelle zur Moderne erstmalig, bereits vor Sisi, Evita Perón oder Princess Diana, eine Mythosproduktion politisch funktioniert.
Den Auftakt des Gedenkjahres und gleichsam die Einführung in das Thema bietet die Hauptausstellung „LUISE. Leben und Mythos der Königin“.
Sie findet in den Sonderausstellungsräumen des Schlosses Charlottenburg statt und schließt die zu diesem
Anlass erneut authentisch eingerichtete Luisenwohnung im Neuen Flügel, das restaurierte Mausoleum und die Luiseninsel im Schlossgarten mit ein.

„Luise. Leben und Mythos der Königin“
Berlin, Schloss Charlottenburg – Neuer Flügel
6. März – 31. Mai 2010

„Luise. Die Inselwelt der Königin“
Berlin, Pfaueninsel
1. Mai – 31. Oktober 2010

Öffnungszeiten
Pfaueninsel:
Mai – August täglich 8:00 Uhr – 21:00 Uhr,
September und Oktober täglich 9:00 Uhr – 19:00 Uhr
Schloss: Di – So von 10:00 Uhr – 18:00 Uhr, letzter Einlass 17:30 Uhr
Parkgebäude und Meierei: täglich 10:00 Uhr – 17:00 Uhr, letzter Einlass 16:30 Uhr
Eintritt:
Inselticket (Pfaueninsel, Parkgebäude, Meierei und Fähre) 5 Euro / ermäßigt 4 Euro
Gruppenführungen: Pfaueninsel inkl. Eintritt Parkgebäude, Meierei, Schloss und Fähre:
pauschal 120 Euro (max. 20 Personen)
Ausstellungsführer
„Luise. Die Inselwelt der Königin.“
Ca. 120 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen, 9,95 Euro

„Luise. Die Kleider der Königin“
Schloss und Schlossremise Paretz
31. Juli – 24. Oktober 2010
Öffnungszeiten:
Di – So von 10:00 Uhr – 18:00 Uhr, letzter Einlass 17:30 Uhr
Eintritt:
Schloss und Schlossremise: 7 Euro / ermäßigt 5 Euro