DIE BAJADERE - Wiederaufnahme - Staatsballett Berlin in der Deutschen Oper Berlin
June 16, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Deutsche Oper Berlin, Staatsballett Berlin
Vor dem exotischen Panorama eines phantastischen Indiens, in schwüler Atmosphäre, in der man erlesene Sandelholzdüfte zu atmen glaubt, entfaltet sich die Geschichte einer verbotenen Liebe. Nikia, die Bajadere, hat als Tempeltänzerin ihr Leben den Göttern geweiht, liebt aber den Krieger Solor.
Er ist jedoch bereits Hamsatti, der Tochter des mächtigen Radschas als Ehemann versprochen, die von Eifersucht getrieben die Tempeltänzerin ermorden lässt. Einzig im geheimnisvollen „Königreich der Schatten“ sind Nikia und Solor als Liebende vereint. Dieser berühmte „Schatten-Akt“ ist es auch, der dem selten aufgeführten Ballett zu Weltruhm verholfen hat. 32 Tänzerinnen erschaffen darin das faszinierende Bild einer nicht enden wollenden Traumsequenz, in der der klassische Tanz wie sonst selten zelebriert wird.
Die Solisten des Ensembles sowie das Corps de ballet tanzen einige der schönsten und zugleich anspruchsvollsten Partien des Ballettrepertoires.
Vladimir Malakhovs eigene choreographische Fassung von DIE BAJADERE zur Musik von Ludwig Minkus schwelgt in berauschenden Farben und opulenter Ausstattung des Bühnen- und Kostümbildners Jordi Roig. 2002 gab Vladimir Malakhov mit dieser Inszenierung seinen Einstand in Berlin als Ballettdirektor, Choreograph und Erster Solotänzer des Balletts der Staatsoper Unter den Linden.
Am 19. Juni 2010 erlebt DIE BAJADERE nun ihre Wiederaufnahme an neuer Spielstätte. Beatrice Knop und Dmitry Semionov tanzen als Nikia und Solor in den Hauptrollen. Elena Pris debütiert als die eifersüchtige Hamsatti.
Es spielt das Orchester der Deutschen Oper Berlin unter der Leitung von Michael Schmidtsdorff.
Wiederaufnahme | Jetzt in der Deutschen Oper Berlin
DIE BAJADERE
Ballett in vier Akten
Musik von Ludwig Minkus
Intendant Vladimir Malakhov
Choreographie und Inszenierung
Vladimir Malakhov nach Marius Petipa
Bühnenbild und Kostüme
Jordi Roig
Musikalische Leitung
Michael Schmidtsdorff
Es tanzen
Nikia Beatrice Knop (19.6. | 22.6. | 4.7.)
Shoko Nakamura (20.6. | 1.7.)
Solor Dmitry Semionov (19.6. | 22.6. | 4.7.)
Mikhail Kaniskin (20.6. | 1.7.)
Hamsatti Elena Pris (19.6. | 22.6. | 4.7.)
Elisa Carrillo Cabrera (20.6. | 1.7.)
sowie weitere Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
Schülerinnen der Staatlichen Ballettschule Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Wiederaufnahme Die Bajadere
19. Juni 2010, 19.30 Uhr
Deutsche Oper Berlin
Aufführungen
20 | 22 Juni 2010
1 | 4 Juli 2010
Deutsche Oper Berlin
Spieldauer 2:50 h
Einführung 1. Juli 2010 | 18.45 Uhr
Tickets 17 - 82 Euro
Ticketservice 030 206092630 | tickets@staatsballett-berlin.de
icon - eine Tanzperformance von Walter Bickmann
May 10, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Tanz
icon eine Tanzperformance von Walter Bickmann - Premiere am 25. Juni 2010 in Berlin
Die Tanzszene in Berlin ist die kreativste in ganz Deutschland und Walter Bickmann ist seit Jahren eine feste Größe darin.
Mit seinen Videoinstallationen setzt er ästhetische und qualitative Maßstäbe.
Neben und gegen die beeindruckenden Videobilder setzt er berührende und vielschichtige Choreographien.
Sein neues Werk icon stellt Fragen, die unsere Gesellschaft im Kern berühren.
Im Sog der steigenden Informationsflut sind wir abhängig von maschinellen Algorithmen, digitale Medien und ihre Tendenz zu Abstraktion und Rationalisierung beeinflussen unsere zwischenmenschlichen Beziehungen.
Doch was folgt daraus? Welche Effekte hat der Verlust physischer Präsenz bei der Erschließung neuer Handlungs- und Erlebnisräume im Netz? Wie verändert die zunehmende Entmaterialisierung, die Transformation der Dinge zu Zeichen unsere Kommunikationsprozesse?
Premiere am 25. Juni 2010 um 21h
Weitere Termine: 26. u. 27., 30. Juni, 01. bis 04. Juli 2010 jeweils um 21h
Ort: DOCK 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin
Tickets: 030-448 12 22 oder ticket@dock11berlin.de
12 Euro, ermäßigt 8 Euro
Weitere Infos unter www.walterbickmann.de
3. INTERNATIONAL DANCE SUMMIT 2010 - 8. bis 16. Mai 2010 - Staatsballett Berlin
April 22, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Staatsballett Berlin, Tanz
BALLETT-GALA GEGEN HIV/AIDS eröffnet den 3. INTERNATIONAL DANCE SUMMIT 2010 – PREVANCE
Ballettwoche vom 8. bis 16. Mai 2010
Am 8. Mai 2010 lädt das Staatsballett Berlin zur BALLETT-GALA GEGEN HIV/AIDS in die Staatsoper Unter den Linden.
Die BALLETT-GALA mit Vladimir Malakhov und seinem Ensemble bildet den Auftakt zum 3. INTERNATIONAL DANCE SUMMIT 2010.
Während der Ballettwoche vom 8. bis 16. Mai öffnet das Ballett-Café im Apollo-Saal der Staatsoper Unter den Linden seine Türen für täglich wechselnde Veranstaltungen.
In der Deutschen Oper Berlin gastiert die DANSGROEP AMSTERDAM, in der Staatsoper Unter den Linden zeigt das Staatsballett Berlin SYMPHONY OF SORROWFUL SONGS.
Mit der BALLETT-GALA GEGEN HIV/AIDS unterstreicht das Staatsballett Berlin zugleich seine Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Initiative VERGESSEN IST ANSTECKEND im Kampf gegen HIV und Aids.
10 Euro jeder verkauften Eintrittskarte kommen der Aktion zu Gute, die seit Jahren an die nicht abnehmende Brisanz der tödlichen Krankheit appelliert und sie verstärkt in das Bewusstsein der Bevölkerung rückt.
Im Anschluss an die BALLETT-GALA findet eine AFTER-SHOW-PARTY im Apollo-Saal der Staatsoper Unter den Linden statt. Karten für beide Veranstaltungen sind an der Opernkasse der Staatsoper Unter den Linden erhältlich.
Während des 3. INTERNATIONAL DANCE SUMMIT 2010 vom 8. bis 16. Mai öffnet das Staatsballett Berlin die Türen des BALLETT-CAFES im Apollo-Saal der Staatsoper Unter den Linden.
Dem Exzellenzprojekt “preVance” (Prävention und Tanz) unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, sind täglich wechselnde Veranstaltungen zum Thema Tanz und Sportmedizin gewidmet.
Das Staatsballett Berlin begrüßt u.a. die Dekanin der Charité, Prof. Annette Grüters, den Leiter des Olympiastützpunktes, Dr. Harry Bähr und Ruderweltmeister Stefan Forster.
Neben Talks, Präsentationen und dem morgendlichen “Training zum Zuschauen” sind die Besucher des BALLETT-CAFES herzlich eingeladen, an interaktiven Workshops teilzunehmen.
An zwei Tagen präsentiert sich Tanz ist KLASSE! e.V., das Education-Programm des Staatsballetts Berlin.
Der Eintritt in das Ballett-Café ist kostenlos.
In Kooperation mit der berlin-brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zeigt das Staatsballett Berlin SYMPHONY OF SORROWFUL SONGS auf der großen Bühne der Staatsoper Unter den Linden, eine Inszenierung des slowenischen Theaterregisseurs Tomaz Pandur, welche am 24. April 2010 seine Uraufführung erlebt.
Als Gast des INTERNATIONAL DANCE SUMMIT begrüßt das Staatsballett Berlin die DANSGROEP AMSTERDAM mit zwei Vorstellungen in der Deutschen Oper Berlin am 16. Mai 2010. Sie zeigt die Uraufführung FLATLAND, eine Choreographie von Itzik Galili.
3. INTERNATIONAL DANCE SUMMIT 2010 – PREVANCE
Ballettwoche vom 8. bis 16. Mai 2010
BALLETT-GALA GEGEN HIV/ AIDS
8. Mai 2010, 19.30 Uhr
Staatsoper Unter den Linden
Musikalische Leitung Paul Connelly
Es tanzen Vladimir Malakhov
sowie Solisten und das Corps de ballet
des Staatsballetts Berlin
Staatskapelle Berlin
Tickets 29 - 126 Euro
zuzüglich 10 Euro Benefiz-Aufschlag
AFTER-SHOW-PARTY
8. Mai 2010, 22.00 Uhr
Staatsoper Unter den Linden, Apollo-Saal
Tickets 35 Euro
DANSGROEP AMSTERDAM
Uraufführung FLATLAND
16. Mai 2010 15.00 und 20.30 Uhr
Deutsche Oper Berlin
Choreographie Itzik Galili
Kostüme Natasja Lansen
Licht Yaron Abulafia
Bühne Janco van Barneveld
Musik Percossa (Steve Reich)
Tickets 12 - 55 Euro
JOUR FIXE
10. Mai 2010, 19 Uhr
Staatsoper Unter den Linden | Apollo-Saal
Tanz – ein künstlerischer Hochleistungssport?!
Moderation Dr. Christiane Theobald
Mit Michael Banzhaf und Dmitry Semionov
Tickets 7 Euro
SYMPHONY OF SORROWFUL SONGS
11. Mai 2010, 19.30 Uhr u. 13. Mai 2010, 18.00 Uhr
Staatsoper Unter den Linden
Inszenierung von Tomaz Pandur
Choreographie von Ronald Savkovic
Musik von Henryk Górecki u. a.
Libretto von Darko Lukic und Livija Pandur
Bühnenbild NUMEN
Kostüme Angelina Atlagic
Dramaturgie Livija Pandur
Erzählerin Hanna Schygulla (vom Tonträger)
Musik vom Tonträger
Es tanzen Vladimir Malakhov
sowie Solisten und Corps de ballet
des Staatsballetts Berlin
Tickets 16 - 66 Euro
Ticketservice 030 - 20 60 92 630 | tickets@staatsballett-berlin.de
LUCKY TRIMMER – Festivalstimmung und Eintauchen in künstlerische Tiefen
April 15, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Kritiken
von Christoph Mathiak, 1.3.2010
Am Abend zuvor hatte bereits die offizielle Abschiedsparty vom Prater stattgefunden. Die Bühne, von der Volksbühne bespielt, wird für eine umfassende Renovierung geschlossen.
LUCKY TRIMMER erweckte noch einmal den durch maroden Charme bestechenden Theaterraum. Die Tanzreihe, die damit zum 14. Mal stattfand, ist zu einer festen Größe im Terminplan des zeitgenössischen Tanzes geworden. So wunderte man sich nicht über das ausverkaufte Haus.
LUCKY TRIMMER, bisher im Tacheles zu Hause, präsentiert zweimal jährlich rund 8 Chorographien nationaler und internationaler Choreographen. Die Aufführungsdauer der Stücke ist auf 10 Minuten begrenzt – eine nicht ganz leichte Vorgabe, die viele Stücke von der Teilnahme ausschließt. Sie eröffnet dem Zuschauer die Möglichkeit, an einem Abend unterschiedlichste Entwicklungen im zeitgenössischen Tanz zu sehen. Den Stücken hat ihre Kürze ebenfalls nicht geschadet. Sie bestachen fast durchgehend durch ungewohnte Komplexität und Eindringlichkeit. Das dichte, zeitliche Nebeneinander der Choreographien ließ auch für ungeübte Zuschauer die Unterschiedlichkeit der Bewegungssprachen überdeutlich werden und damit den Facettenreichtum des zeitgenössischen Tanzes.
Getrennt wurden die Arbeiten durch die choreographische und in ihrer Absurdität durchaus komische Reihe „How I Killed Myself“ von Nathan Freyermuth und Séverin Lefévre aus Lyon, Frankreich. Nicht zuletzt dieses verbindende Element sorgte für Festivalcharakter, der sich in zum Teil überschwenglicher und gelöster Begeisterung des Publikums ausdrückte.
Auch das eine Besonderheit von LUCKY TRIMMER und in der sonst oft asketisch wirkenden Tanzszene erfrischend anders.
LUCKY TRIMMER gelang die Gratwanderung zwischen Festivalstimmung und intensivem Eintauchen in die künstlerischen Tiefen des Genres so bravourös, dass man sich über die konsequente Selbstzentrierung der anderen Tanzfestivals in Berlin nur wundern kann. Am Publikum scheitert die Öffnung gewiss nicht – das hat dieser Abend bewiesen.
Es waren gerade die tiefgründigsten Stücke, die vom Publikum besonders honoriert wurden. Abschluss und einen der Höhepunkte des Abends lieferte das mit begeistertem Applaus bedachte Werk „Bernadette“ von Caroline Finn aus Großbritannien. Den Einstieg bildete eine in ihrer Spießigkeit absurde und doch nicht irreal wirkende Radio-Kochshow für die Mittelstandshausfrau. Der darauf folgende Versuch, den perfekten Apfelkuchen zu backen gerät zum Fiasko. Immer wieder durchbricht Caroline Finn, die das Solo selbst tanzt, ihr aufgesetztes Hausfrauendasein durch zwanghafte Bewegungen, durch Ur-Rhythmen, die schließlich im Chaos enden. Es sind die Komplexität der Choreographie, die Exaktheit und das intelligente Timing, die „Bernadette“ zu einem choreographischen Juwel machen.
Caroline Finn gelingt es vom ersten Moment an, im Zuschauer eine Fülle von Emotionen, Assoziationen und Deutungen zu erzeugen. Dabei führt sie so geschickt, dass zu keinem Zeitpunkt eine Beliebigkeit der Interpretationsmöglichkeiten gegeben ist, ebenso wenig wie eine eindimensionale Verengung. Der Zuschauer erwacht und läuft keinen Moment Gefahr in Willkür zu ertrinken und konsequenterweise abzuschalten. Die tänzerischen Fähigkeiten von Caroline Finn, die unter anderem mit dem Ballett Preljocaj und dem Balletttheater München arbeitete, ermöglichen es ihr, das Publikum direkt zu greifen und danach nicht mehr loszulassen.
Die Möglichkeit, solche Ausnahmechoreographien zu sehen und die bewusste Hinwendung zum Zuschauer sind es, die LUCKY TRIMMER zu einem echten Glücksfall für das Berliner Publikum machen. Und für die zeitgenössische Tanzszene in Berlin.
Denn dieser Abend hat Lust gemacht. Lust auf mehr zeitgenössischen Tanz.
Gastspiel -Salon Qi - Durch Gärten im theaterforum kreuzberg
March 30, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Tanz
Aktivitäten zur Erinnerung an die verschwundene Künstlerinbiographie von Tatjana Barbakoff
Ein Musik – Tanztheaterstück in vier Szenen, das der Tänzerin Tatjana Barbakoff gewidmet ist, präsentiert von Oxana Chi & Ensemble Xinren.
Die chinesische- lettisch- jüdische Tänzerin Tatjana Barbakoff war vor allem durch Ihre exotisch wirkenden Tänze und ihre Ausstrahlung zum Presse- und Publikumsliebling der 20er und 30er Jahre geworden. Als Muse vieler Künstler wurden unzählige Bilder und Plastiken von Ihr angefertigt, die heute in Sonderausstellungen und Museen zu sehen sind. Aktuell vom 18.03 – 27.06.2010 im Verborgenen Museum, Schlüterstr. 70 in Charlottenburg. Ihre Kunst ist Bildende Kunst geworden.
Oxana Chi lässt, begleitet von den Kompositionen Yuval Halpern, Tatjana Barbakoff, die 1944 in Auschwitz ermordet wurde, wieder auferstehen.
In einem Stilmix aus europäischen und außereuropäischen Klang- Tanz- und Kampfkünsten wird T. Barbakoffs Leben nachgezeichnet. Während der Wechsel von Kampfelementen aus Tai Chi, Kung Fu, Tritten und Sprüngen, die Kämpfe in Barbakoffs Leben widerspiegeln - Umzüge, Deportationen, Exil, Flucht und Tod - zeigen geschmeidige Drehungen, puppenhafte Bewegungen und meditative Bewegungssequenzen Ihre Lebensfreude und Kreativität.
Dabei sind Gemeinsamkeiten mit Tatajana Barbakoff erkennbar, deren Tanzabende ebenso wie die Tanzabende Oxana Chis als eigenwillige, exotische Reiseberichte angesehen wurden.
Ein neues Seh- und Hörerlebnis wird garantiert.
Zu Beginn der Veranstaltung eine Einführung mit Kurzfilmen von Oxana Chi und Layla Zami im Theaterfoyer, anschließend eine Präsentation des Jugendworkshop „Migration“,
Leitung / Choreographie von Serdar Lunatix
Eintritt:
10,00 €, erm. 8,00 €, Gruppen 5,00 €
Reservierungen:
Tel: 700 71 710 und www.tfk-berlin.de
29.05.2010 20.00 Uhr Gastspiel - Salon Qi -Durch Gärten
30.05.2010 20.00 Uhr Durch Gärten
theaterforum kreuzberg
Eisenbahnstr. 21
10997 Berlin
DreaMe Video-Tanz-Solo von Henrik Kaalund im theaterforum kreuzberg
March 17, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Tanz
Gastspiel - DreaMe Video-Tanz-Solo von Henrik Kaalund
Mit diesem Stück kreiert der dänische Choreograph auf der Bühne ein Vakuum des Hier und Jetzt, eine Verschiebung der Dimension Zeit, indem er die Tänzerin mit ihren durch Video-Phantomfiguren repräsentierten Alter Egos konfrontiert. Wer gewinnt, das ideale oder das tatsächliche Selbst?
Die Frau auf der Bühne scheitert an dem Versuch, einen Wettstreit mit ihren virtuellen Persönlichkeiten auf der Videoleinwand zu gewinnen. Scheinbar kann sie Einfluss auf deren Verhalten und Fühlen nehmen, muss sich aber letztendlich eingestehen, dass eigentlich sie selbst zum Opfer dieser Manipulationen wird.
Mit dem Sounddesigner Michael Haves ist Kaalund ein äußerst komplexes Psychogramm gelungen, das dem Zuschauer einen faszinierenden Einblick in die Persönlichkeitsstruktur eines sozial verwirrten Wesens gewährt
Henrik Kaalund ist freier Choreograph und Tänzer. Er tanzte u.a. für Conny Janssen Danst - Rotterdam, Jan Pusch - Hamburg, Felix Landerer - Hannover, Carlos Matos - Hildesheim und Pieter de Ruiter - Amsterdam. Choreographierte für das Dortmunder Ballet, Ballett Greifswald, Ballett Hildesheim, CIA Patas Arriba und schuf Arbeiten für viele andere Gelegenheiten. Er gewann mehrere Preise für seine Choreographie und seinen Tanz. u.a. in Hannover, Leipzig, Athen und Burgos
Er studierte an der John Cranko Schule, Stuttgart und der David Howards School of Dance, New York. Es folgten Engagements u.a. beim Cleveland Ballet, Ballet Arizona, Ballett Basel und Ballett Dortmund, wo er mit Rui Horta, Amanda Miller, Mei Hong Lin und Jean Renshaw arbeitete.
Konzept/Choreographie/Video/Bühne: Henrik Kaalund www.kaalund.net/dreame
Musik: Michael Haves
Tanz: Anne Schmidt
Schauspielcoaching: Lisa Scheibner
Kostüm: Annett Hunger; Gewandmeisterin: Manja Beneke
Dramaturgische Mitarbeit: Susanne Organ
Eintritt: 12 €, erm. 9 €
DreaMe Video-Tanz-Solo von Henrik Kaalund
31.03.2010
01.04.2010
02.04.2010
jeweils um 20:00 Uhr
theaterforum kreuzberg
Eisenbahnstr. 21
10997 Berlin
Reservierungen:
Tel: 700 71 710 und www.tfk-berlin.de
Tschaikowsky | Staatsoper Unter den Linden | Januar 2010
January 25, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Staatsoper Berlin
Das Mysterium von Leben und Tod erläutert der Untertitel des biographisch inspirierten Balletts und erfasst essenziell das Geschehen auf der Bühne:
Die gesellschaftliche Stimmungslage im zaristischen Russland des 19. Jahrhunderts ist geprägt von der scheinbaren Unauflöslichkeit der Konventionen, in denen das Individuum seinen Platz finden muss.
Jedes Abweichen von der Norm, jedes Ausbrechen vom vorgezeichneten Lebensweg ist mit tiefen inneren Konflikten des Einzelnen verbunden.
Das Leben des Komponisten Peter I. Tschaikowsky liefert so den Stoff für den renommierten und vielleicht interessantesten unter den russischen Choreographen der Gegenwart, Boris Eifman. Er hat sich in einer abendfüllenden Choreographie mit der inneren Zerrissenheit einer Persönlichkeit befasst, die Grenzen überschreitet und Erreichtes zurücklässt, um sich in der Musik zu finden.
Mit dem choreographischen Kunstgriff eines Alter Ego, das er der Hauptfigur an die Seite stellt, kreiert Eifman eine leidenschaftliche, dem klassischen Tanz verpflichtete Reflexion über das Wesen der menschlichen Existenz zwischen Wirklichkeit, Wunsch und Wollen und ein sehr persönliches Porträt des Komponisten.
| Dienstag | 05.01.2010 | 19:30 Uhr | : Staatsoper Unter den Linden |
| Sonntag | 10.01.2010 | 18:00 Uhr | : Staatsoper Unter den Linden |
| Montag | 18.01.2010 | 19:30 Uhr | : Staatsoper Unter den Linden |
| Dienstag | 26.01.2010 | 19:30 Uhr | : Staatsoper Unter den Linden |
STABAT MATER - Premiere am 10. Februar 2010 - Theater Thikwa
January 21, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Theater
STABAT MATER thematisiert eine Entdeckungsreise zur Natur des Menschen und ist ein Tanz über Geburt, Existenz, Nähe und Identität.

In der Welt der erlebten Gefühle und Sehnsüchte gibt es keine Behinderung, vielmehr sind es stets Menschen, die bewusst und mit allen Sinnen leben und lieben. Die barocke Musik Giovanni Battista Pergolesis - es ist sein 300. Geburtsjahr - mit ihrer Spannung zwischen Lebensfreude, Lust und Askese, Schmerz, Leid, Trauer evoziert die imaginären Wünsche zu Mutter- oder Vaterschaft.Eine lebendige Ikonographie bebildert in Tanz-Szenen die Phantasien, das Unsichtbare, die nicht wahrgenommene Realität gegenüber dem Sichtbaren, Alltäglich-Banalen, dem Vorurteil über Behinderung und Mutterschaft.
Der Regisseur und Choreograph Alessio Trevisani arbeitet insbesondere mit der Methode des Body-Mind Centering, die in Bewegung und Geist vernachlässigte „Schattensysteme“ aktiviert.
Mit Sabrina Braemer, Heidi Bruck, Vincent Martinez, Till Mittasch, André Nittel, Tim Petersen, Isabel Raabe, Patricia Schulz, Alessio Trevisani und Linda Weissig | Idee + Choreographie: Alessio Trevisani | Musik: Giovanni Battista Pergolesi, Vincent Martinez | Mentorin: Bente Schmidt | Bühne: Jürgen Kirner | Ausstattung + Kostüme: Mehrbood Mokarram, giulianoFujiwara Collection Milano-Tokyo | Licht: Jesse Cogdell
Freikarten für den 12. Februar und 18. Februar 2010 können Sie hier gewinnen…
Aufführungstermine:
Mittwoch 10.Februar (Premiere) bis Sonntag 14. Februar und Mittwoch 17. Februar bis Sonntag 21. Februar,
jeweils um 20 Uhr
Eintritt: 14,- / ermäßigt 8,-
Karten und Informationen:
Theater Thikwa
Telefon 030/69 50 50 922
tickets@thikwa.de
F40 - Theater Thikwa
Fidicinstraße 40
10965 Berlin-Kreuzberg
U Platz der Luftbrücke
Der Große Chinesische Nationalcircus | 09.01.2010 | Tempodrom
December 28, 2009 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Shows
Konfuzius - Akrobatische Weisheiten aus dem Reich der Mitte.
20 Jahre - Jubiläumsprogramm
Seit 1989 bahnt sich ein Siegeszug der fernöstlichen Artistik durch alle Städte, Altersgruppen und soziale Schichten des Kontinents. Über 9 Millionen Besuchern hat diese Veranstaltung die Möglichkeit vollendeter Einheit von Geist, Körper und Seele unvergesslich vor Augen geführt. Noch niemals zuvor war ein circensisches Programm so klar ein Garant für Erfolg. Haben zuvor die Verantwortlichen die unglaublichen Künste der Chinesischen Meisterakrobaten in reisenden Zeltpalästen präsentiert, beziehen sich bei den aktuellen Tourneen die Produzenten auf die Wurzeln und präsentieren den Chinesischen Nationalcircus wieder in festen Bauten.
Ausgefeilte Inszenierungen, tragende Choreographien, farbenprächtige Kostüme, imposante Bühnenbilder, Spitzenakrobatik und einfach tolle junge Menschen die positive Kraft an das Publikum geben, das ist das, was das Publikum beim Chinesischen Nationalcircus erwartet.
Der Große Chinesische Nationalcircus
09. Januar 2010
20:00 Uhr
Tempodrom / Große Arena
Preise: 31,00 – 42,50 €
Magic of the Dance - Show | Tempodrom | 29.01.2010
December 22, 2009 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Shows
Magic of the Dance - die irische Stepptanzshow
Die Tänzer von Magic of the Dance steppen über Tisch und Stühle, springen, tanzen, dass die Funken sprühen: Magic of the Dance ist die derzeit wohl rasanteste und mitreißendste Steppshow, die Irland zu bieten hat! Magic of the Dance vereint die besten Stepptänzer der Welt, unter anderem Weltmeisterin und Broadwaystar Suzanne Cleary, den dreimaligen Weltmeister Alan Kenefick, sowie Michelle Lawrence, der mit sechs Weltmeistertiteln erfolgreichsten aktiven Stepptänzerin. Die hohe tänzerische Qualität gepaart mit innovativen Choreografien vom achtmaligen Weltmeister John Carey, eine spannende Geschichte, die von Hollywoodstar Christopher Lee erzählt wird, zauberhafte Musik, spektakuläre Pyrotechnik und eine hervorragende Lichtshow mit Filmeinspielungen machen Magic of the Dance zu einem erstklassigen Show - Erlebnis. Nach ausverkauften Häusern in Irland und Großbritannien kommt die irische Tanzshow Magic of the Dance auch nun endlich wieder nach Deutschland. Die Zuschauer können sich bereits jetzt auf ein im wahrsten Sinne des Wortes funkensprühendes Tanzereignis freuen. Den Bogen zwischen der alten und der neuen Welt schlagen die New York Tap All - Stars, die mit spektakulären Choreographien die traditionellen Stepptanz - Elemente mit atemberaubenden Showeinlagen kombinieren. Bravo - Rufe, donnernde Beifallsbekundungen mit Händen und Füßen und Standing Ovations sind der allabendliche Lohn auf der aktuellen Welttournee. In den vergangenen sieben Jahren begeisterte Magic of the Dance mehr als 60 Millionen Zuschauer in 500 Städten, feierte unter anderem in Paris, London, Dublin, Taipeh und Rio de Janeiro große Erfolge und hat sich zur beliebtesten irischen Stepptanzshow der Welt entwickelt.
Magic of the Dance
29. Januar 2010
20:00 Uhr
Tempodrom / Große Arena
Preise: 37,10-57,80 €





