Bunte Götter. Die Farbigkeit antiker Skulptur - Pergamonmuseum - 13. Juli 2010 bis 3. Oktober 2010
July 15, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Ausstellungen, Die Ausstellungs-Empfehlungen
Mit Bunte Götter. Die Farbigkeit antiker Skulptur setzt die Ausstellung im Pergamonmuseum eine Erfolgsgeschichte fort.
Antike Skulpturen bezaubern in vielen Museen der Welt ihre Betrachter: Sie lieben die Licht reflektierende Oberfläche der marmornen Körper, die – wie durch ein Wunder vor der Zerstörung der Zeit bewahrt – ihnen Einblick gewähren in eine ideale, vollkommene Ästhetik. Oder der Betrachter verklärt das zufällig erhaltene Fragment, das mit seinen Brüchen und seiner Patina die Authentizität einer lang vergangenen Epoche beschwört. Diese beiden Aspekte haben unser Bild der antiken Kunst geprägt, wir halten es für verbindlich und damit auch für historisch.
Die antiken Autoren sowie die archäologischen Funde bezeugen jedoch die farbige Fassung der Skulpturen. Farbreste wurden im 19. Jahrhundert noch intensiv dokumentiert, doch im 20. Jahrhundert ließ das Interesse daran nach und das Wissen um die Farbigkeit verkümmerte.
Ein Forschungsunternehmen von Vinzenz Brinkmann führte vor 25 Jahren zu der Idee, in einer Ausstellung
dieses Thema zu visualisieren. In verschiedenen Kooperationen wurden Untersuchungsmethoden entwickelt und immer weiter verbessert, um die Farbreste an originalen Skulpturen aufzuspüren und zu dokumentieren.
Die Untersuchung der antiken Skulpturen in einer Reihe renommierter Museen im In- und Ausland (München, Berlin, Dresden, Athen, Rom, Kopenhagen, Istanbul u. a.) wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt.
Die Auswertungen des umfangreichen Dokumentationsmaterials wurden zunächst in reinen Strichzeichnungen, später dann auch farbig umgesetzt. 1988 begannen die Experimente an dreidimensionalen Abgüssen mit Naturpigmenten, die reiche Ornamentik wieder zu veranschaulichen.
Die erste Ausstellung der „Bunten Götter“ wurde 2003 von Vinzenz Brinkmann zusammen mit Raimund Wünsche in der Münchener Glyptothek konzipiert und realisiert.
Hier wurden einige farbig rekonstruierte Figuren den teilweise
erheblich beschädigten und bis bloßem Auge marmorweißen Originalen gegenüber gestellt, so die Skulpturen aus den Giebeln des Aphaia-Tempels auf Aigina (Griechenland).
Weitere kolorierte Abgüsse zeigten neben Marmorbildern aber auch Bronzeskulpturen, die durch den Einsatz
verschiedenfarbiger Metalle ebenfalls eine eigene Farbigkeit erzielen.
Im Zentrum der Ausstellung im Pergamonmuseum in Berlin wird die sog. Berliner Göttin aus dem Bestand der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin im Vergleich mit der neuen Rekonstruktion der „Phrasikleia“
stehen.
Die Grabfigur der inschriftlich bekannten „Phrasikleia“ wurde 1972 in Attika gefunden und steht heute im Nationalmuseum in Athen. Sie verfügt wie die ebenfalls in der Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. entstandene sog.
Berliner Göttin noch über reiche Reste ihrer Farbfassung.
Das Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin und das Zentrum für Restaurierung der Museumsinsel Berlin untersuchen im Rahmen einer Gesamtrestaurierung der Skulptur seit ca. einem Jahr die Reste der Bemalung auf der Berliner Göttin. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen lassen sich unmittelbar mit den Auswertungen der Analysen an der „Phrasikleia“ vergleichen. Durch die Rekonstruktion der „Phrasikleia“ werden
diese Ergebnisse anschaulich gemacht: Die prachtvollen, reich ornamentierten Gewänder waren mit Edelmetallauflagen verziert und in verschiedenen fein nuancierten Rottönen gefasst.
Original und Rekonstruktion werden dem Ausstellungspublikum ein intensives Bild der aristokratischen Kultur der hocharchaischen Epoche in der Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. vermitteln.
Weiterhin werden Rekonstruktionen zu Skulpturen der Akropolis in die großen Architektursäle integriert. In
einmaliger Weise wird so dem Besucher deutlich, wie wichtig die Farbigkeit für das Verständnis antiker Skulptur in ihrem von der Architektur dominierten Kontext gewesen ist.
Die komplettierten Säulenstellungen veranschaulichen die Dimension eines Tempels, vor denen aufgestellt die Skulpturen auf den antiken Besucher des Heiligtums gewirkt haben. Die Fernwirkung der Figuren wird so durch die farbige Differenzierung nachvollziehbar.
Andere Rekonstruktionen nach archaischen und klassischen Skulpturen werden in den Skulpturensälen zwischen zumeist zeitnahen Originalen aufgestellt.
Diese Gegenüberstellung soll dem Besucher den ursprünglichen Zustand der heute weiß erscheinenden oder stark verblasst farbigen Skulpturen nahe bringen und die teils schwer lesbaren Spuren der antiken Bemalung besser verständlich machen.
Die Rekonstruktionen zur Farbigkeit des sog. Alexandersarkophages aus Istanbul und des Kaiserporträts des Caligula geben einen Ausblick in eine Entwicklung der Farbfassungstechniken: Kennt die Archaik und die Frühklassik
nur eine flächige Bemalungstechnik, die sorgfältig Farbe an Farbe setzt, um die Brillanz der Ornamente zu steigern, entdeckten die Künstler seit der Hochklassik Schritt für Schritt die Licht-Schattenmalerei, das Chiaroscuro:
Der Farbauftrag für Hautpartien und Gewänder wird modellierend, die plastische Wirkung der dreidimensionalen Form wird durch Angabe von Schatten und Licht noch einmal malerisch gesteigert. Zu der im Mittelpunkt der Schau stehenden Farbigkeit antiker großformatiger Steinskulptur werden zwei weitere Gattungen mit einbezogen. Eine Auswahl von originalen Statuetten aus Bronze soll den Umgang mit Farbigkeit an Kunstwerken aus Metall veranschaulichen – sie sogenannte Metallpolychromie. Schließlich wird an einigen Tongefäßen mit polychromen Vasenbildern ein Einblick in die farbige Flächenmalerei der Antike gewährt.
Dem Besucher der Ausstellung wird bei jedem rekonstruierten Objekt eine Informationstafel helfen, die Auswertung der Forschungsergebnisse anhand von technischen Photographien und Texten nachzuvollziehen, bei ausgewählten Originalen der Sammlung wird er auf die vorhandenen Spuren der ehemaligen Farbfassung hingewiesen.
Katalog
Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Hirmer Verlag und stellt eine Erweiterung der Kataloge der Münchener bzw. Frankfurter Version dar. Ein besonderer Fokus wird auf den aktuellen Untersuchungen zur Farbigkeit der
„Berliner Göttin“ und der „Phrasikleia“ liegen.
Der Berliner Katalog wird als eine weitere Besonderheit die Publikation der Untersuchungen zu Farbresten am Pergamonaltar darbieten.
Hrsg. Vinzenz Brinkmann und Andreas Scholl
Ca. 260 Seiten, ca. 220 Abbildungen in Farbe und 40 in Schwarz-Weiß
24 × 30 cm, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-7774-2781-2
Ca. 39,90 € [D] | Ca. 62,90 SFR [CH]
Ausstellung
Mit Bunte Götter. Die Farbigkeit antiker Skulptur
13.07.2010 bis 3.10.2010
Museumsinsel Berlin
Pergamonmuseum / Antikensammlung
Am Kupfergraben
10117 Berlin
Öffnungszeiten:
Mo – So 10 – 18 Uhr, Do 10 – 22 Uhr.
Kostenloser Eintritt:
für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre (ab 1.10.2010 bis 18 Jahre), donnerstags ab 18 Uhr für alle Besucher und Besucherinnen.
Schloss Paretz bereitet sich auf die Austellung „Luise. Die Kleider der Königin“ vor
July 7, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Ausstellungen, Schlösser und Gärten
Schloss Paretz - Schließung vom 5. Juli bis 30. Juli 2010 – Ab 31. Juli 2010 öffnet das Schloss wieder mit der Ausstellung „Luise. Die Kleider der Königin“.
Anlässlich der Vorbereitung der Ausstellung „Luise. Die Kleider der Königin“, die die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) vom 31. Juli bis 31. Oktober 2010 im Schloss Paretz präsentiert, bleibt das Schloss vom 5. Juli bis 30. Juli 2010 geschlossen.
Die Besichtigung des Staatswagens der preußischen Könige in der Schlossremise ist weiterhin möglich, lediglich am 29. und 30. Juli 2010 ist auch die Remise geschlossen. Wir bitten die Besucher um Verständnis.
Veranstaltungshinweise:
Anlässlich des 200. Todestags der Königin Luise wird:
am 18.07.2010,
im Park an der Dorfkirche in Paretz,
um 14:00 Uhr ein Open Air Gottesdienst gefeiert.
REQUIEM FÜR LUISE
So, 18.7. / 16 Uhr / Paretz, Gutsscheune
Mo, 19.7. / 19.30 Uhr / Potsdam, Friedenskirche
Kompositionen und Texte zum Tode der Königin
von Joseph Haydn, Vincenzo Righini, Friedrich Wilhelm III., Friedrich G. Klopstock u.a.
Veranstalter: Stiftung Paretz, Höfische Festspiele Potsdam e.V.
Eintritt:
18 Euro, ermäßigt 12 Euro
Kartenreservierung: 0331.271 30 68 /
kontakt@hoefische-festspiele.de
Tickets online: www.hoefische-festspiele.de
Weitere Informationen: www.spsg.de/kalender
An diesem Tag ist das Schloss Paretz von 12 bis 17 Uhr (letzter Einlass 16.30 Uhr) im Rahmen einer Sonderöffnung ohne Führung zu besichtigen.
ITALIA ANTIQUA. Etrusker und Römer in Berlin - Museumsinsel Berlin | Altes Museum
July 2, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Ausstellungen
Die Antikensammlung präsentiert die neue ständige Ausstellung ITALIA ANTIQUA. Etrusker und Römer in Berlin.
Das neue Ausstellungskonzept der Antikensammlung mit 700 antiken Werken auf 1500 qm Ausstellungsfläche
verspricht einen spannenden und umfassenden Einblick in die großen kulturellen Leistungen der Etrusker und ihr Nachleben im römischen Italien.
Im Obergeschoss des Alten Museums, wo zuletzt Nofretete für einige Jahre residierte, halten nun Caesar und Kleopatra Hof.
Die Gesichter des Imperiums, Porträts römischer Kaiser und vornehmer Bürger, die Luxusausstattung
kaiserzeitlicher Villen und die dem griechischen Vorbild verpflichtete statuarische Plastik der Römer werden gezeigt. Hinzu treten spektakuläre Zeugnisse des Lebens und Sterbens im alten Rom – von kostbaren Alabasterurnen bis hin zu tonnenschweren Marmorsarkophagen.
Sinnenfrohe Überraschungen erwarten den Besucher im „Garten der Lüste“, einer hochkarätigen Präsentation des großen Themas der Liebe im Spiegel der antiken Kunst.
Mit dieser Ausstellung im Alten Museum findet die deutsche Etruskerforschung zurück an ihren traditionsreichen Ausgangsort: hier arbeitete im 19. Jahrhundert der Begründer der Etruskologie in Berlin, der Gelehrte Eduard
Gerhard.
Bereits in der Antike betrachtete man die Etrusker als ein Volk, das sich von allen anderen sowohl durch seine Sprache als auch durch seine Sitten unterschied.
Die Kunst und Kultur des geheimnisumwitterten Volkes der Etrusker mit filigranem Goldschmuck, zierlichem Bronzegerät, farbiger Architektur und reich verzierten Aschenkisten, lädt die Besucher zu einem Rundgang durch ITALIA ANTIQUA, durch das antike Italien, ein.
Erstmals nach langer Restaurierung wird das berühmte Kriegergrab von Tarquinia aus dem 8. Jh. v. Chr. mit reichen Beigaben an Bronzewaffen und Holz-, Ton- sowie Metallgefäßen, Trachtbestandteilen aus Stoff, Edelmetall und
Bronze in vollem Umfang präsentiert.
Durch die Trennung in Ost und West konnten lange Jahre nur Teile der etruskischen Antiken im Pergamonmuseum
und in Charlottenburg gezeigt werden. So ist die Zusammenführung der Etruskersammlung und ihrer ersten repräsentative Aufstellung seit 1939 im nunmehr 20. Jahr der Einheit Deutschlands ein besonders prominentes Beispiel für die Wiedervereinigung und Neuordnung der archäologischen Sammlungen
auf der Museumsinsel.
Thematische Gliederung der Ausstellung
Die Etrusker – Aufstieg einer Hochkultur
Etrurien – Städte, Heiligtümer, Nekropolen
Leben und Tod in Rom
Römische Skulptur nach griechischem Vorbild
Die römische Villa – Luxus als Lebensform
Garten der Lüste - Liebeskunst der Antike
Rom - Gesichter des Imperiums
Öffnungszeiten: Mo - So 10–18 Uhr, Do bis 22 Uhr
Eintrittspreis: 8,00 € , ermäßigt 4,00 €
Kostenloser Eintritt: für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre, donnerstags ab 18 Uhr für alle Besucher und Besucherinnen.
Ausstellung
ITALIA ANTIQUA. Etrusker und Römer in Berlin
Museumsinsel Berlin
Altes Museum / Antikensammlung
Am Lustgarten
10178 Berlin
Ausstellung - FRAGILE. Glaskunst 1889-1939 im Bröhan-Museum - Berlin
July 2, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Ausstellungen
FRAGILE. Glaskunst 1889-1939 vom 17. Juni 2010 bis auf Weiteres
„FRAGILE“ –der Titel der Ausstellung suggeriert die Empfindlichkeit des Materials Glas, dessen Spektrum an Bearbeitungstechniken und Wirkungen dennoch schier unerschöpflich ist. Gerade in dieser Vielfalt besteht seine Faszination.
Die Sonderausstellung aus eigenem Bestand präsentiert internationale Glaskünstler und -hersteller des Zeitraums 1889-1939, vom Jugendstil bis zum Art Deco und Funktionalismus.
Gezeigt wird eine Auswahl von etwa 280 Gläsern, viele davon werden nun erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Anlass der Ausstellung ist die Publikation eines umfangreichen Bestandskatalogs der kompletten, knapp 700 Objekte umfassenden Glassammlung des Bröhan-Museums.
Die Ausstellung ist nach Regionen und stilistisch-technischen Entwicklungen gegliedert:
Einen großen Teil nehmen die in Böhmen gefertigten Gläser ein, so zum Beispiel die irisierten, schillernd leuchtenden Gefäße der Firma Joh. Lötz Wwe. aus Südböhmen, die raffiniert veredelten Vasen und Schalen aus Nordböhmen oder die Gläser aus den sog. „Seltenen Erden“ der Karlsbader Firma Ludwig Moser & Söhne. Meisterwerke des französischen Art Nouveau und Art Deco stellen die Überfanggläser der Firmen Emile Gallé und Daum Frères sowie die massiven, geschliffenen oder sogar gemeißelten Arbeiten von Colotte, Marinot und Thuret dar. Aus Schweden stammen die originell gravierten Gläser der Firma Orrefors. Deutschland und Schlesien sind mit vielfältigsten Gläsern
repräsentiert: mit schlichten Formgläsern der deutschen Reformkünstler Peter Behrens und Richard Riemerschmid, Schliff- und Schnittgläsern von Wilhelm von Eiff und der Stuttgarter Kunstgewerbeschule, zart bemalten Objekten der Glasfachschule Zwiesel, farbig dekorierten Gläsern der schlesischen Josephinenhütte sowie luftig gravierten Modellen der Firma Süssmuth. Auch funktionale, dekorlose Entwürfe von WilhelmWagenfeld für die Jenaer Glaswerke und die Vereinigten Lausitzer Glaswerke (VLG) sind in der Sammlung vertreten.
Zur Ausstellung findet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Führungen, Filmvorführungen, einem
Familiennachmittag, einem Glasharmonika-Konzert und einer Fachtagung statt.
Nähere Informationen: www.broehan-museum.de
Bestandskatalog zur Glassammlung des Bröhan-Museums: „Glaskunst. 1889-1939“, Bd. VII in der Reihe der Bestandskataloge des Bröhan-Museums, hg. von Margrit Bröhan und Claudia Kanowski, Fotos: Martin Adam,Berlin, 712 Seiten, ca. 700 Gläser, alle in Farbe abgebildet, ISBN 978-3-941588-03-5, Preis: 65,- Euro.
Der Katalog wurde gefördert durch die Ernst von Siemens Kunststiftung, Freunde des Bröhan-Museums e.V. und
Margrit Bröhan.
Zur Ausstellung erscheint darüber hinaus eine Broschüre mit 32 Seiten, 15 farbigen Abb. zum Preis von 5,- €.
Kuratorin der Ausstellung: Dr. Claudia Kanowski
Öffnungszeiten:
Di bis So von 10 bis 18 Uhr, an allen Feiertagen geöffnet
Eintritt:
6,- €, erm. 4,- € (inkl. Eintritt Dauerausstellung),
jeden ersten Mittwoch im Monat Eintritt frei
Ausstellung
FRAGILE. Glaskunst 1889-1939
Bröhan-Museum
Schloßstraße 1a (am Schloß Charlottenburg)
14059 Berlin
Ausstellung Olafur Eliasson: Innen Stadt Außen bis 09.08. 2010 in Berlin
June 20, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Ausstellungen
Innen Stadt Außen ist die erste Einzelausstellung des dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson in einer Berliner Institution
Innen Stadt Außen . Thematischer Ausgangspunkt der speziell für den Martin-Gropius-Bau konzipierten und von Daniel Birnbaum kuratierten Ausstellung ist Berlin
– die Stadt, in der der Künstler seit vielen Jahren lebt und arbeitet. Hier hat er ein facettenreiches Atelier etabliert, das Recherche, Experimente und Produktion gleichsam miteinander verbindet.
Seit 2008 hat er eine Professur an der Universität der Künste Berlin und gründete 2009 das Institut für Raumexperimente. Die Ausstellung beschäftigt sich intensiv mit dem Verhältnis von Museum und Stadt, Architektur und Landschaft, sowie von Raum, Körper und Zeit. Die ortsbezogenen Arbeiten im Martin-Gropius-Bau werden durch verschiedene Projekte im öffentlichen Raum erweitert und verknüpfen das Museum mit unterschiedlichen Orten innerhalb der Stadt. Das Gesamtprojekt umfasst über 28 Werke, deren überwiegender Teil für diesen Anlass geschaffen wurde.
Öffnungszeiten:
täglich 10:00 Uhr – 20:00 Uhr
am 6. Juli 10:00 Uhr –24:00 Uhr
Eintritt
€ 11,– / € 8,– ermäßigt
Schüler ab 16 Jahren € 4,–
Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren frei.
Olafur Eliasson: Innen Stadt Außen
29. April bis 9. August 2010
Martin-Gropius-Bau Berlin
Niederkirchnerstraße 7 / Ecke Stresemannstr. 110
10963 Berlin
Weitere Informationen: www.gropiusbau.de
1. Bonsai Ausstellung der Bonsai Junkies Berlin in den „Gärten der Welt“
June 16, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Schlösser und Gärten
Bonsai – Faszination „Kleine Bäume ganz groß“
Bäume im Miniaturformat im Koreanischen „Seouler Garten“ in den Gärten der WeltErstmals präsentieren die Bonsai-Junkies Berlin in Zusammenarbeit mit den „Gärten der Welt“ am Samstag den 26.06.2010 und Sonntag den 27.06.2010 jeweils von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr kleine – große Bäume.
Kleine Bäume sind das Größte für Bonsai-Enthusiasten und eigentlich sind es ganz normale Bäume und keine speziellen Züchtungen. Wörtlich übersetzt bedeutet das japanische Wort „bonsai“ schlicht „Baum, der in der Schale wächst“. Ein Bonsai bildet zusammen mit seiner Schale eine harmonische Einheit. Erst durch wiederholte gärtnerische und gestalterische Eingriffe wird er zu einem echten Baum in Miniaturformat.
Doch für den perfekten Bonsai muss man einige wichtige Punkte beachten:
- das Wissen um die Lebensbedürfnisse des Baumes
- geduldiges Heranziehen der Bäume über Jahre und Jahrzehnte hinweg,
- perfekte Schnittmethoden
- gute Pflege
Viele Kenner und Könner der Bonsai-Junkies Berlin stehen den Besuchern am Samstag und Sonntag für Fragen, Beratung und alles Wissenswerte rund um den Bonsai zur Verfügung. Ein Markt für Zubehör wie Draht, Schalen, Scheren und auch Pflanzen darf natürlich nicht fehlen.
Als Höhepunkte werden am Samstag Detlef Goroll, „Yamadori-Bonsai“ um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr Gestaltung von Jungpflanzen und am Sonntag Andrea Melloni, „Suteki-Bonsai Berlin“ um 11.00 Uhr und um 14.00 Uhr die Gestaltung eines Wacholders und einer Kiefer durchführen.
Auch Sorgenkinder sind willkommen. Besucher sind aufgefordert ihren eigenen Liebling mitzubringen. Alle Fragen sind willkommen. In den „Gärten der Welt“ erfährt man am 26. und 27. Juni „Alles, was Sie schon immer über ihren Bonsai wissen wollten“.
Der Koreanische „Seouler Garten“ ist an beiden Tagen nur im Rahmen der Ausstellung zu besichtigen:
Eintrittspreis zur Bonsaischau:
Erwachsene 2,00 € und Kinder 1,00 € zzgl. Parkeintritt (Erwachsene. 3,00 €, Kinder 1,50 €)
1. Bonsai Ausstellung der Bonsai Junkies Berlin
in den „Gärten der Welt“
Samstag 26.06.2010 und Sonntag 27.06.2010
von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Eingänge:
Eisenacher Straße S7 Bhf. Marzahn / Bus 195U5 Bhf. Hellersdorf / Bus 195
Blumberger Damm S7 Mehrower Allee / Bus X 69
Weitere Informationen unter: www.gaerten-der-welt.de
DYSFASHIONAL - Paris/Berlin - ab 24.06.2010 im Haus der Kulturen der Welt
June 16, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Ausstellungen, Die Ausstellungs-Empfehlungen
Die internationale Mode-Kunst-Ausstellung DYSFASHIONAL kommt vom 24.06.-17.07.2010 ins Haus der Kulturen der Welt nach Berlin.
Vom 24. Juni bis 17. Juli 2010 wird im Berliner Haus der Kulturen der Welt die Ausstellung DYSFASHIONAL gezeigt.
Diese Ausstellung im Kontext von Mode und Kunst findet nach Luxemburg, Lausanne und Paris nun in Berlin statt. Sie wurde kuratiert von Luca Marchetti und Emanuele Quinz.
Folgende internationale Künstler und Fashion-Designer werden Werke im Rahmen von DYSFASHIONAL ausstellen:
Raf Simons, Antonio Marras, Maison Martin Margiela, Hussein Chalayan, Damien Blottiere & Pierre Hardy, Justin Morin & Billie Mertens, Bernhard Willhelm & Christophe Hamaide-Pierson, Kostas Murkudis, Gaspard Yurkievich & Florence Doléac, Hiroaki Ohya, Jerszy Seymour, Michael Sontag, Sissel Tolaas, Bless, Item Idem und Marc Turlan.
Die Künstler und Designer präsentieren keine Kleidungsstücke auf dem Laufsteg, sondern experimentieren mit der Begrifflichkeit und Materialität von Mode.
Sie zeigen Installationen, die ihr kreatives Universum und ihre künstlerische Herangehensweise reflektieren und reizen dabei die Grenzen von Mode und Kunst aus. Es sind Kunstwerke im Kontext von Mode. Die Ausstellung wird ergänzt von dem Projekt PARASITE, einer Plattform für neue Designer und Künstler.
Das Programm bodiesInmotion für deutsche und französische Modestudenten, die in Workshops mit Designern, Choreographen und Künstlern zusammenarbeiten werden, begleitet die Ausstellung.
DYSFASHIONAL
24.06.-17.07.2010
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
D10557 Berlin
Fon +49 (0)30 397 87 - 0
E-Mail info@hkw.de
Öffnungzeiten:
Mo - So 10 - 19 Uhr
Ausstellungen:
Mi - Mo 11 - 19 Uh
Sommerfest und Tag der Offenen Tür im Jüdischen Museum Berlin - 4. Juli 2010
June 3, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Ausstellungen, Eintritt frei, Museum Berlin
Öffentliche Führungen beim Sommerfest und Tag der Offenen Tür am 4. Juli 2010
11 + 15 Uhr
Moses oder Harry Potter - was braucht dein Held?
Kinderführung zum Thema Helden
11 Uhr
Jüdisches Leben, jüdische Traditionen
Erwachsenenführung die Dauerausstellung
12 + 16 Uhr
Architekturbetrachtungen
13 Uhr
Die neunte Kunst
Führung durch die Sonderausstellung »Helden, Freaks und Superrabbis«
13 + 16 Uhr
Halacha und Hefezopf - Was kommt in den Schabbattopf?
Kinderführung durch die Dauerausstellung
14 Uhr
Judentum - Christentum - Islam: ein kulturhistorischer Vergleich
15 Uhr
Mit Siebenmeilenstiefeln durchs Museum. Überblicksführung
Für alle öffentlichen Führungen am 4. Juli (Sommerfest) gilt:
Eintritt frei
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: »Meeting Point« im Foyer, Altbau EG
Anmeldung und Rückfragen zu Führungen unter Tel. 030 - 25993 305 oder fuehrungen@jmberlin.de
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin
Tel: +49 (0)30 259 93 300
Weitere Informationen unter: http://www.jmberlin.de
Sommerferienprogramm 2010 - Jüdisches Museum Berlin
June 3, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Kinder, Museum Berlin
Sommerferienprogramm für Kinder und Jugendliche im Jüdischen Museum Berlin
Moses oder Harry Potter - Was braucht dein Held?
Führung für Kinder von 6-12 Jahren
Helden sind mutig und schlau. Ist das immer so? Eine Ausstellung auf der Kinderinsel will dieser Frage nachgehen: Detektivisch erforschen Kinder Heldinnen und Helden der jüdischen Geschichte und ihre ganz persönlichen Helden des 21. Jahrhunderts.
Wann: Montag, 12. Juli um 11 Uhr
Montag, 19. Juli um 11 Uhr
Montag, 26. Juli um 11 Uhr
Montag, 2. August um 11 Uhr
Montag, 9. August um 11 Uhr
Montag, 16. August um 11 Uhr
Preis: 3 Euro inkl. Eintritt
Dauer: 1 Stunde
Bauanleitung für Heldinnen und Helden
Theaterpuppenbau für Kinder von 6-9 Jahren
Wie baut man einen Held oder eine Heldin? Manche Helden sind klein und haben eine Glatze, andere sind riesengroß. Wie benimmt sich ein Held und wie bewegt er sich? Die Wünsche und Projektionen der Kinder werden in diesem Workshop auf spielerische Weise in Szenen und Figuren umgesetzt.
Wann: Mittwoch, 21. Juli von 13 bis 17 Uhr
Montag, 9. August von 13 bis 17 Uhr
Mittwoch, 11. August von 13 bis 17 Uhr
Montag, 16. August von 13 bis 17 Uhr
Mittwoch, 18. August von 13 bis 17 Uhr
Preis: 5 Euro inkl. Eintritt und Material
Dauer: 4 Stunden
Held in 10 Sekunden!
Trickfilm-Workshop für Kinder von 9-12 Jahren
Auf den Spuren jüdischer Helden entwickeln Kinder unter Anleitung des Medienpädagogen Matthias Warncke in vier Stunden ihre eigene Trickfilmszene. Aus Blumendraht, Zeitungspapier und Krepp-Klebeband entstehen Figuren, die einem ganz gewöhnlichen Karton entsteigen. Der Karton wird zur Bühne, auf der die Figuren zeigen, welche Eigenschaften den Kindern an ihren Helden besonders wichtig sind. Am Ende kann der Gegenstand, der während des Drehs kaum von der Stelle kam, tatsächlich tanzen.
Wann: Donnerstag, 22. Juli von 13 bis 17 Uhr
Dienstag, 10. August von 13 bis 17 Uhr
Donnerstag, 12. August von 13 bis 17 Uhr
Dienstag, 17. August von 13 bis 17 Uhr
Donnerstag, 19. August von 13 bis 17 Uhr
Preis: 5 Euro inkl. Eintritt und Material
Dauer: 4 Stunden
Panel, Speedline und Splash
Comic-Workshop für Schüler der Klassenstufen 5 bis 13
Superhelden oder Superrabbis, im Comic ist alles möglich! Nach einer Führung durch die Kulturgeschichte des Comics gestalten die Schüler in einem computergestützten Workshop einen eigenen Comicstrip. Sie entwerfen ein kurzes Storyboard, setzen Charaktere und Räume zusammen, gestalten Sprech- oder Denkblasen und schreiben Texte.
Wann: Samstag, 10. Juli um 11 Uhr
Dienstag, 20. Juli um 13 Uhr
Dienstag, 27. Juli um 13 Uhr
Sonntag, 1. August um 11 Uhr
Dienstag, 3. August um 13 Uhr
Eintritt: 3 Euro inkl. Eintritt
Dauer: ca. 2 Stunden
Zeichne deinen Comic!
Dreitägiger Workshop zum Thema Helden für Jugendliche von 14-18 Jahren
Wie entsteht ein Comic? Und wie entstehen Erzählungen im Comic? Zusammen mit dem bekannten Berliner Comiczeichner und Illustrator Uwe Heinelt entwickeln junge Talente eine Comic-Kurzgeschichte. In drei Workshoptagen erschaffen die Teilnehmer einen eigenen Comic-Helden, hauchen diesem Leben ein und lassen ihn dann ein mitreißendes Abenteuer bestehen. Gerne können Teilnehmer vorab eigene Zeichnungen an das Museum mailen.
Wann: Montag, 12. Juli bis Mittwoch, 14. Juli jeweils von 13 bis 17 Uhr
Preis: 10 Euro
Dauer: 3 Nachmittage
Für alle Veranstaltungen des Sommerferienprogramms gilt:
Anmeldung unter Tel. 030 - 25993 322 oder ferienprogramm@jmberlin.de
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin
Königin Luise von Preußen - Buchpräsentation am 20.05.2010
May 14, 2010 von Berliner Kulturredaktion
Filed under Ausstellungen, Schlösser und Gärten
Königin Luise von Preußen - Ihre Schlösser und Gärten in Paretz, Charlottenburg und auf der Pfaueninsel
Blaue Augen, blonde Locken, feine und regelmäßige Gesichtszüge:
Bei Königin Luise von Preußen verbinden sich Weiblichkeit, Schönheit und Einfluss zu einem bis heute währenden Mythos.
Mit ihrer Schönheit faszinierte Luise nicht nur Maler und Bildhauer. Sogar auf ihre Kritiker muss ihr Charme wie ein Zauber gewirkt haben.
2010 jährt sich der Todestag der bekanntesten aller preußischen Königinnen zum 200. Mal. Der Band huldigt der preußischen »Herzenskönigin« und gibt einen Einblick in ihre Schlösser in Paretz, Charlottenburg und auf der Pfaueninsel, die auch nach Ablauf der Sonderausstellungen regulär besichtigt werden können.
Begrüßung:
Jochen Stamm, Prestel Verlag
Vortrag:
Rudolf G. Scharmann, Autor und Leiter des Schlosses
Im Anschluss:
Exklusive Führung mit Rudolf Scharmann durch die Luisenwohnung.
Die Teilnehmerzahl für die Führung ist limitiert auf max. 30 Personen.
Buchpräsentation
Königin Luise von Preußen
Ihre Schlösser und Gärten in Paretz, Charlottenburg und auf der Pfaueninsel
20. Mai 2010
18:00 Uhr
Schloss Charlottenburg, Weißer Saal





