LUCKY TRIMMER am 27.02.2010
February 15, 2010 by tiXclub Redaktion
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Wer einen Einstieg in die zeitgenössische Tanzszene sucht, der ist bei LUCKY TRIMMER genau richtig. Hier gibt´s an einem Abend einen Überblick über unterschiedliche Entwicklungen und Stile dieses spannenden Genres, den man sich sonst über Monate erarbeiten müsste. Dabei präsentiert sich das Programm bei aller Ernsthaftigkeit mit Leichtigkeit und Event-Fieber.
Die Tanz Performance Serie LUCKY TRIMMER gibt es seit 2004. Dieses Jahr ist sie erstmals zu Gast in der Volksbühne im Prater!
Aus ca. 200 Bewerbungen wurden 11 Choreografen aus dem In- und Ausland eingeladen, ihre aktuellen Arbeiten zu zeigen.
Einzige Spielregel: Die Stücke dürfen nicht länger als 10 Minuten dauern.
Die Bandbreite des Programms reicht von auffallend detaillierten Bewegungsstudien über physisch extrem anspruchsvolle Choreografien bis hin zur virtuos-elastischen Performance mit Breakdance-Anleihen. Daneben werden überdrehtes Tanztheater, sketchartige Einlagen mit deutlichen Bezügen zum Absurden Theater sowie eine Collage aus schmunzelnd-liebevollem Pina-Bausch-Zitat und elektro-akustischem Live-Act gezeigt. Die 8 Stücke werden in atemberaubender Frequenz sukzessive auf die Prater-Bühne gebracht und kreieren im Laufe des Abends ein performatives Gesamterlebnis. Unvorhersehbar, verstörend, großzügig und international.
MIT CHOREOGRAFIEN VON
Meytal Blanaru (ISR)
Olga Clavel & Miryam Mariblanca (E)
Caroline Finn (UK)
Séverine Lefèvre & Nathan Freyermuth (F)
The Mob & Frank Julie (DK)
Tomi Paasonen (FIN)
Rauf Yasit alias rubberlegz (D) und
Yaron Shamir (ISR).
NUR 2 TERMINE: 27. Februar 2010, 19 und 21 Uhr
ORT: Volksbühne im Prater | Kastanienallee 7-9, 10435 Berlin
TICKETS: 12 / 8 Euro | ticket@volksbuehne-berlin.de oder unter 030 240 65 777 (12-18h)
+++ AFTER SHOW PARTY mit Patrick Blasa ab 22:30 h +++
New Work 2009 | Haus der Berliner Festspiele | Dezember 2009
December 1, 2009 by tiXclub Redaktion
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Auftragswerk für barbicanbite09 und Dance Umbrella [London] sowie für La Biennale di Venezia und Dansens Hus [Stockholm] als Teil von ENPARTS G
efördert durch das Kulturprogramm der Europäischen Union
Koproduktion Dance Umbrella, barbicanbite09, Michael Clark Company, Edinburgh International Festival, Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg, Maison des Arts de Créteil Die Michael Clark Company wird unterstützt von Arts Council England.
Uraufführung 25. Juni 2009, La Biennale di Venezia, Teatro alle Tese, Venedig
Der britische Choreograf und Tänzer Michael Clark hat die Tanzwelt in den letzten 25 Jahren radikal umgekrempelt. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine legendären Projekte mit Musikern, Modedesignern und bildenden Künstlern, darunter die Punkrock-Band Wire und die Künstlerin Sarah Lucas.
Ausgehend von Clarks Verehrung des Dreigestirns am Rockhimmel, David Bowie, Iggy Pop und Lou Reed, die in den 70er Jahren eng zusammenarbeiteten zeitweilig sogar in Berlin eine Wohnung teilten , versucht sich die neue Produktion unter anderem am perfekten Tanz zum perfekten Song: Heroes. Für das Lichtdesign ist wieder Clarks langjähriger Partner, der Videotanz-Pionier Charles Atlas, verantwortlich.
| Freitag | 04.12.2009 | 20:00 Uhr | : Haus der Berliner Festspiele |
| Samstag | 05.12.2009 | 20:00 Uhr | : Haus der Berliner Festspiele |
Die sieben Todsünden | Haus der Berliner Festspiele - Termine im Dezember 2009
November 23, 2009 by tiXclub Redaktion
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Mit ihrem Tanzabend Die sieben Todsünden schrieb Pina Bausch Theatergeschichte.
I. DIE SIEBEN TODSÜNDEN Mit Annette Jahns, Josephine Ann Endicott u.a.
II. FÜRCHTET EUCH NICHT Mit Marcus Bluhm, Melissa Madden Gray, Mechthild Großmann, Karin Rasenack Uraufführung 15. Juni 1976, Schauspielhaus Wuppertal | Wiederaufnahme
In dem 1976 uraufgeführten Stück verband sie erstmals Tanz mit Sprache, Gesang, Pantomine und Alltagsgesten und schuf damit eine neue Kunstform, die ihren Ruf als eine der bedeutendsten Choreografinnen der Gegenwart begründete. Bauschs legendärer Brecht-Weill-Abend wurde 2001 und 2008 am Tanztheater Wuppertal wiederaufgenommen und ist nun im Rahmen von spielzeiteuropa in Berlin zu erleben.
Die Wiederaufnahme der Sieben Todsünden gleicht eher einer »Wiedergeburt « [Rheinische Post]: Auch mehr als drei Jahrzehnte nach seiner Uraufführung hat der zweiteilige Tanzabend aus Brecht/Weills »Ballet chanté« Die sieben Todsünden der Kleinbürger und Bauschs Stück Fürchtet euch nicht zu Liedern des genialen Duos nichts von seiner [gesellschaftskritischen] Kraft und ästhetischen Qualität eingebüßt.
In Hauptrollen sind wie bei der Uraufführung 1976! mit Josephine Ann Endicott und Mechthild Großmann zwei langjährige Wegbegleiterinnen Pina Bauschs zu erleben.
Pina Bausch, die wie keine andere deutsche Choreografin die internationale Tanzszene prägte, wurde im In- und Ausland mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so zuletzt mit dem Kyoto-Preis, dem Goldenen Löwen [Venedig], dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt und soeben mit dem Laurence Olivier Award.
| Donnerstag | 10.12.2009 | 20:00 Uhr | : Haus der Berliner Festspiele |
| Freitag | 11.12.2009 | 20:00 Uhr | : Haus der Berliner Festspiele |
| Samstag | 12.12.2009 | 20:00 Uhr | : Haus der Berliner Festspiele |
| Sonntag | 13.12.2009 | 20:00 Uhr | : Haus der Berliner Festspiele |
Impromptus - Sasha Waltz & Guests im Haus der Berliner Festspiele - Termine im Dezember 2009
November 18, 2009 by tiXclub Redaktion
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Eine Produktion der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin präsentiert von Sasha Waltz & Guests im Rahmen der spielzeiteuropa 2009.
Eine Koproduktion mit dem Teatro Comunale di Ferrara. Sasha Waltz & Guests wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
Uraufführung 17. April 2004, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin
Franz Schuberts späte Impromptus und Lieder dienen Sasha Waltz als Grundlage ihrer ersten abendfüllenden Choreografie in Auseinandersetzung mit klassischer Musik. Dem Bilderreichtum der Kompositionen antwortet sie mit einer choreografischen Zeichnung in den Raum: Die Tänzer begegnen sich in einer intimen, emotional aufgeladenen und dennoch abstrakten Atmosphäre. Drei Duette, die von raumgreifenden Gruppenszenen kontrastiert werden, bilden dabei das Zentrum des Abends.
Die von der Musik angestoßene Emotion der sublimierten, unerfüllten Sehnsucht nach Glück und Harmonie durchzieht die Choreografie ebenso wie das in Schuberts Werk vielfach aufgegriffene Motiv des Wanderers, der als Sinnbild des schöpferischen Menschen zu Heimatlosigkeit und Einsamkeit verdammt ist. Mit größtmöglicher Einfachheit und Klarheit entwickeln die Choreografin und ihre sieben Tänzer eine metaphorische Bildkraft, die sie mit Schuberts musikalischem Empfinden gleichzeitig verbindet und aufs Deutlichste.
| Mittwoch | 16.12.2009 | 20:00 Uhr | : Haus der Berliner Festspiele |
| Donnerstag | 17.12.2009 | 20:00 Uhr | : Haus der Berliner Festspiele |
| Samstag | 19.12.2009 | 20:00 Uhr | : Haus der Berliner Festspiele |
| Sonntag | 20.12.2009 | 20:00 Uhr | : Haus der Berliner Festspiele |
Egopoint - Haus der Berliner Festspiele - 28. u. 29.11.2009
November 12, 2009 by tiXclub Redaktion
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Egopoint - Nadja Saidakova - Haus der Berliner Festspiele
Nadja Saidakova, Erste Solotänzerin des Staatsballetts Berlin, ist bereits mehrfach als Choreografin in Erscheinung getreten, so bei »Shut up and dance!«, dem Forum für junge Choreografen des Staatsballetts Berlin.
Erstmals wird sie nun ein größeres Projekt für drei Tänzerinnen und sechs Tänzer in Angriff nehmen. Inspiration findet Nadja Saidakova in ihren persönlichen Erfahrungen: »Wie ist es möglich, die ungeheure Dynamik unseres verrückten Lebens in Einklang zu bringen mit dem zutiefst menschlichen Bedürfnis, sich selbst zu entdecken?« Dass Nadja Saidakova bei ihrer neuen choreografischen Arbeit auch aus ihrem reichen klassischen Bewegungsvokabular schöpfen wird, versteht sich von selbst.
Die Musik entwickelt Luke Slater, einer der bekanntesten DJs der internationalen Clubszene. Die in Berlin lebende russische Bühnen- und Kostümbildnerin Lena Lukjanova entwirft die Ausstattung und das Lichtkonzept.
| Samstag | 28.11.2009 | 21:00 Uhr | :Haus der Berliner Festspiele |
| Sonntag | 29.11.2009 | 21:00 Uhr | : Haus der Berliner Festspiele |
Kulturreise zur 5. Prager Ballett-Gala
October 27, 2009 by tiXclub Redaktion
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Ballett in Prag - der besondere Start ins neue Jahr
Im wunderschönen Ambiente der historischen Prager Staatsoper treffen sich am 8. und 9. Januar 2010 internationale Solisten und Ensembles von renommierten Ballettensemblen und Opernhäusern. Klassische Ballettstücke werden mit modernen und zeitgenössischen Choreografien kombiniert.
Das Programm ist noch nicht veröffentlicht - die Vorjahre lassen aber ein hochkarätiges und rundes Programm erwarten.
Zu diesem Ballett-Event haben wir eine Kulturreise der Berliner Agentur Kunst & Genuss Reisen gefunden, die in Service und Preis ein hervorragendes Angebot macht.
Wir freuen uns, Ihnen diese Kulturreise empfehlen zu dürfen und wünschen Ihnen viel Freude in Prag!
Hier geht es zum Angebot!
AMBROSIA die Show im Tempodrom
October 20, 2009 by tiXclub Redaktion
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AMBROSIA - der Glamour der 20er Jahre
arm aber sexy – Mit diesen Attributen wird Berlin schon lange in Verbindung gebracht. Ob die deutsche Hauptstadt arm ist spielt keine Rolle.
AMBROSIA wird ab dem 16. Oktober den Glamour der 20iger Jahre zurück auf die Berliner Bühne bringen. Das Publikum erwartet ein „Evening of Lifestyle“ mit fesselnde Szenerien in Verbindung mit perfektioniertem Tanz.
An dem Ort, wo der Bohemian Lifestyle einst seine Hochblüte erlebte, wird das Ensemble unter Leitung von Patrick King und Johan King Silverhult erneut die Leichtigkeit des Lebens mit tänzerisch inszenierter Dominanz, Unterwerfung, Freizügigkeit und Dekadenz darbieten.
Die Aura und die Sinnlichkeit der Götterspeise Ambrosia in Verbindung mit der frivolen Dekadenz der 20iger Jahre
stehen im Mittelpunkt der 90-minütigen Show, die von den langjährigen Startänzern des Cirque du Solei in der Kleinen Arena des Tempodroms in Berlin vom 16. Oktober an vier mal die Woche präsentieren werden. Inspiriert von Freizügigkeit, von Dominanz und Unterwerfung, vom Spiel mit der Ekstase und anderen Parametern der Lust, verführt das 10-köpfige Ensemble sein Publikum in eine tabufreie Welt, ohne jedoch dabei bis zum voyeuristischen Ende zu gehen.
Die Tänzer und Tänzerinnen zeigen in perfekt einstudierten Szenen fesselnde, erotische Spielarten, beflügeln die Fantasie der Zuschauer und lassen trotzdem sehr viel Freiraum für eigene Gedanken.
Das erotische Spiel eines Meisters, der seine Geisha nur mit dem Schwert verführt ohne sie dabei zu berühren, ein lasziver, lüsterner Striptease
oder der legendäre Pas de Deux „Two Men“ von Patrick King und Johan King Silverhult, sollen dazu animieren die eigenen Sinne zu wecken, sich seinen Wünschen zu öffnen und erlauben sich vollkommen am Menschsein zu erfreuen.
Wer das zulässt wird sich danach mit anderen Augen betrachten.
AMBROSIA ist mehr als eine Tanzshow.
AMROSIA steht für ein Lebensgefühl und eine Einstellung. Aufgewachsen im NewYork der postsexuellen Revolution, wo er Andy Wharhol und Donna Summer traf und ein aktiver Part des Studio54 war,
entwickelte Patrick King eigenen Freiräume und seine Lebensphilosophie, die er nun in seinem ersten eigen
produzierten und choreographierten Stück in Berlin zeigt.
Sein Motto lautet: „Dive into the richness of life. Dive into AMBROSIA – live, love an be.
AMBROSIA
vom 16. Oktober bis 31 Dezember
im Tempodrom - kleine Arena
Karten ab 45 Euro
unter www.ambrosiaberlin.com
oder
unter 030 / 61101313.
www.ambrosiaberlin.com
Brasa Deluxe Party BKA Theater
August 27, 2009 by tiXclub Redaktion
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party - live-acts 100% Brasil-Groove-Delight
DJs: Grace Kelly und Marie L. Live: Rainhas do Norte
100% Brasil-Groove-Delight verspricht das Brasa Deluxe-Duo.
Zusammen wollen sie die verschiedensten und aktuellsten Tendenzen der brasilianischen Popmusik auflegen, von Evergreens bis zu den neuen Entwicklungen der Electronica made in Brazil.
Die Idee von Brasa Deluxe ist, nicht nur die Tanzfläche zu agitieren, sondern auch die Tanzwütigen zu informieren.
In dieser Ausgabe der Party spielt die drums-and-voices Frauenband RAINHAS DO NORTE.
Nicht nur von Samba lebt die brasilianische Popmusik: Vielseitigkeit! Brasa Deluxe will ein Panorama der brasilianische Musik so gestalten, dass die verschiedenen Epochen, Stillen und geographische Räume dargestellt werden können. Damit will das Duo bei der Verbreitung dieser reicher Pop-Kultur ihren Beitrag leisten. Brasa Deluxe möchte eine musikalische Brücke zwischen Brasilien und Europa mitbauen. Kurz: Antennen mit Wurzeln verbinden.
Das Dream-Duo: DJ Grace Kelly (Bahia)
In Bahia/Brasilien geboren und aufgewachsen, sind es für DJ Grace Kelly immer wieder die brasilianischen Sounds und Grooves, die Partys mit den heißesten Rhythmen der Welt, die Grundlage geben. Der Mix ist modern, mit einer Abneigung gegen kommerzielle Mainstream-Pophits. Ihre berüchtigte, monatliche “Mundo Mix/Total Global Party” verspricht beste Dancemusic und maximalen Groove auf der Tanzfläche. Sie ist Moderatorin der Sendung „Brasil Selector“ bei Radio Multikulti FM, wo sie frish gebrühte Produktionen aus der Heimat dem berliner Publikum vorstellt. Seit ein paar Jahren bereits in der Stadt – und neulich auch in der Welt! - bekannt-betanzt, garantiert bei Brasa Deluxe die junge brasilianische Reinkarnation der monegassischen Fürstin einen extrem tanzbaren Stil-Mix. DJ Marie L. (Rio de Janeiro) Sie liebt ungewöhnliche Fusionen. Ihren Sound könnte man als Crossover bezeichnen. Ihre Stärke ist der elektronische Pop made in Brazil, vor allem die Musik alternativer Labels, die einen Mix aus traditioneller brasilianischer Musik und modernen Popbeats hervorbringen. Es geht ihr dabei darum, mit Vorurteilen aufzuräumen, indem sie das Traditionelle fit für den Dancefloor macht und den Dancefloor für traditionelle Musik öffnet. Als sie 1995 nach Berlin kam, fing sie sofort an, regelmäßig bei verschiedenen Clubs und Partys aufzulegen, wie Kulturbrauerei, La Regla, Heimat Klänge Festival, Muvuca, Fire Club, etc., wodurch sie bekannt wurde und sich einen Namen in der alternativen brasilianischen Musik- und World-Beat-Szene machte.
Live: Rainhas do Norte Brasilianisches Trommelfeuer par excellence verbunden mit charmantem, energiegeladenem Gesang – das sind die Rainhas do Norte, übersetzt Königinnen des Nordens: 7 Frauen, 14 Hände, 2 Nationen und die verschiedensten Weltanschauungen.
In dieser Formation geballter weiblicher Schlagkraft transformieren die Rainhas do Norte seit 2002 traditionelle Trommelrhythmen aus dem Nordosten Brasiliens, die jährlich im Karneval von Recife zu hören sind. Doch auch Klänge aus den Straßen Berlins bleiben nicht unverarbeitet und werden von der Berlin-Brasilianischen Combo zu einer schweißtreibenden, unverschämt tanzbaren Mischung verbunden. Mit Respekt vor der Tradition bringen die spielfreudigen Damen auf ihren beeindruckenden Perkussionsinstrumenten jedes Publikum zum Kochen.
Was die Frauen vereint, ist die Begeisterung für die reiche Musikkultur des Nordosten Brasiliens, die sie mit musikalischen Einflüssen Berlins zu einer neuartigen Mischung verbinden. Ihr Wunsch ist, diese Musik hör- und erlebbar zu machen. Die traditionellen Trommeln mit ihrer tiefen Charakteristik, die im maracatu-de-baque-virado im Karnaval Recifes benutzt werden, bilden das klängliche Fundament der Band.
Zusammen getrommelt in Berlin hat sie Anfang 2002 Neide Alves (inywischen ausgestiegen), Perkussionistin aus Recife, Brasilien. Ihre Erfahrungen und Kenntnisse als Mitglied diverser namenhafter brasilianischer Bands wie, zum Beispiel Sa Grama (verantwortlich für den Soundtrack des Filmes “O Auto da Compadecida“) und Nação Estrela Brilhante, ließ sie in die Arbeit der Rainhas einfließen.
Die Freude am gemeinsamen Spiel überträgt sich bei den Konzerten stets mühelos auf das Publikum und dessen Tanzlust. Je nach Komposition und gewünschter Klangfarbe variiert nicht nur das Instrumentarium; die diversen Perkussionsinstrumente kreisen auch zwischen den Spielerinnen: Alfaias (Bass-Trommeln), Caixa/Tarol (snare-drum), Gonguê (Glocke), Xequerê / Abé (Kalebassen-Rassel), Timbal (Handtrommel), Ganzá (Shaker) und Kleinperkussion.
Freitag 11.09.2009
22:00 Uhr
Brasa Deluxe Party
BKA Theater
10 Jahre wee dance company
August 22, 2009 by tiXclub Redaktion
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Die wee dance company - 10 Jahre und kein bisschen leise
Wörtlich übersetzt heißt „wee dance company“ „kleine Tanzcompagnie“ - und wie Kleine manchmal so sind, zeigt sich die zehnjährige Company wieder einmal frech, direkt, lebensbejahend und poetisch.
Das Enfant terrible der Berliner Tanzszene feiert Jubiläum im Kunsthaus Tacheles und präsentiert einen knappen Monat lang neue und alte Stücke aus 10 Jahren Bühnentätigkeit als „eine der substanzreichsten, vielseitigsten, international aktivsten Berliner Formationen im zeitgenössischen Tanz“ [dance for you magazine] „Fernab der Moden entwickelt die wee dance company seit Jahren eine eigenständige Ästhetik“ [Die Deutsche Bühne].
Die Gruppe besticht mit ihren „ausgefeilten und virtuosen Choreografien“ [Berliner Zeitung] und macht so mit „Eleganz und Akkuratesse“ [Neues Deutschland] und „Frechheit, Charme und schauspielerischem Talent“ [Der Tagesspiegel] die Poesie der Bewegung lebendig.
Neben einer Uraufführung des neuen abendfüllenden Stückes Schwarz, ohne Zucker zeigt 10 Jahre wee dance company die zwei bis heute erfolgreichsten Stücke der Gruppe - Schmetterlingsdefekt (Sophiensaele 2002) und There’s Time (Kunsthaus Tacheles 2005) - und Shortcut: einen Kurzstücke-Abend mit Choreographien aus Jaffa-Berlin Kurzstrecke - einer internationalen Koproduktion mit der Tel Aviv Dance Company (Dock11 2004) - und aus alten Produktionen der wee dance company und von Sommer Ulrickson. Zwei zusätzliche Formate bereichern das Festival. Zu we(e) eat - am Freitag 2. Oktober nach der Vorstellung von Schwarz, ohne Zucker - bereiten die Company-Mitglieder Gerichte aus ihren Ländern zu und laden ihr Publikum zum Abendessen im Theatersaal ein. Danach we(e) dance! - die Party zu 10 Jahren wee dance company.
10 Jahre wee dance company
15.-17-09.2009 There´s Time
25.-27.09.2009 Schmetterlingsdefekt
1.-4. + 8.-11.10.2009 Schwarz, ohne Zucker (Premiere)
alle Vorstellungen 21:00 Uhr
Kunsthaus Tacheles
Oranienburger Str. 54- 56a
10117 Berlin
nähe S-Bhf. Friedrichstr
Das Kinderensemble des Friedrichstadtpalastes
August 17, 2009 by tiXclub Redaktion
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Der Friedrichstadtpalast beherbergt eine ebenso einmalige wie traditionsreiche Einrichtung: Das
Kinderensemble. Über 250 Kinder zwischen sechs und sechzehn Jahren erhalten hier für den
geringen Aufwand von 20 Euro im Monat eine Grundausbildung in Tanz und Schauspiel. Unter dem
Motto ‚Kinder spielen für Kinder‘ zeigt das Kinderensemble sein Können. Jedes Jahr in der
Wintersaison und seit 2008 auch im Frühjahr wird einem vorwiegend jungen Publikum eine
professionelle Produktion auf der Bühne präsentiert. Neben dem Spaß an der Inszenierung der
Kinderrevue verfolgt der Friedrichstadtpalast mit dem Kinderensemble zwei wichtige Ziele: Er
fördert zum einen generell die Kinderkultur, indem er Kindern die Welt der Bühne auf kindgerechte
Weise nahe bringt. Zum anderen bietet er Kindern eine professionelle Tanz- und Sprechausbildung,
wodurch er Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs sichert. Das Kinderensemble hat zahlreiche
Auszeichnungen erhalten wie unter anderem den Deutschen Kinderkulturpreis des
Kinderhilfswerks.
Über ein halbes Jahrhundert Tradition
Die Anfänge des Kinderensembles reichen zurück bis in die Nachkriegszeit. Berlin lag noch in Schutt
und Asche, während im von Bomben stark beschädigten Friedrichstadtpalast - der damals noch
‚Palast der 3000‘ hieß und am Schiffbauerdamm stand - die Künstler schon wieder aktiv waren. Vor
über sechzig Jahren stand zum ersten Mal ein Kinderballett auf der Bühne. In loser Folge wurden
tänzerische, artistische und Gesangsnummern zu Themenkreisen wie Weihnachten, Karneval oder
Märchen geboten.
Ende der Fünfziger Jahre hielt dann eine Figur Einzug im Friedrichstadtpalast, die für lange Zeit das
Kinderprogramm wesentlich prägen sollte: Clown Ferdinand. Auch durch seine Fernsehauftritte
populär, wurde er eine wichtige Leitfigur für die Kinder der DDR. Kaum ein Jahr verging, ohne dass im
Friedrichstadtpalast eine neue Produktion mit Clown Ferdinand herauskam. Andere wichtige Figuren
auf der Bühne des Palastes waren Meister Nadelöhr und Prinzessin Schmutzifix - zahlreiche Besucher
des Friedrichstadtpalastes verbinden mit diesen Namen unauslöschliche Kindheitserinnerungen. Aus
den ursprünglich losen Kooperationen mit Berliner Ballettschulen und Kinderchören bildete sich im
Laufe der Jahre eine feste Truppe heraus; das Kinderensemble gewann Konturen. Und auch die
Aufführungen wandelten sich. Aus den Varieté-artigen Nummernfolgen wurden Kinderrevuen mit
durchgängiger Rahmenhandlung und immer anspruchsvollerem Niveau. Den ersten Höhepunkt
bildete die Regenbogen-Trilogie, deren drei Teile Mitte der achtziger Jahre im Friedrichstadtpalast zu
sehen waren. Ausgesprochen erfolgreich war die hauseigene Revue-Bearbeitung der
Humperdinckschen Kinderoper Hänsel und Gretel (1994/1995/1998/2000), Die Kinder der Bounty
(2000/2001/2008) und Lieblingsfarbe Bunt (2002/2003/2007).





