Rettet das Tacheles!!!

January 26, 2010 by Berliner Kulturredaktion  
gespeichert unter Kulturnews

Wie die Abendschau berichtete, soll sich Wowereit bereits mit dem Bread and Butter Chef einig geworden sein - das Gebäude soll zur Retail-Area (d.h. nichts anderes als Einzelhandel) umgewandelt werden.
Nachdem der Bread and Butter Chef schon bei der neuen Nutzung des innerstädtischen Flughafens engen Kontakt mit Wowereit erkennen ließ ist das nun der zweite Coup.

Für Anregungen stehen Ihnen die SPD Berlin und die PDS Berlin sicherlich gerne zur Verfügung.

Das Kunsthaus Tacheles in der Oranienburger Straße ist ein wichtiger Anlaufpunkt freier Künstler in der Stadt.
Mit seiner Strahlkraft belebt es die Mitte Berlins und zieht jährlich mehr als 400.000 zumeist junge Menschen an.

Eigentümer wurde die HSH Nordbank, die nun die Nutzung durch die Künstler beenden möchte. Das Kulturhaus Tacheles wird nicht subventioniert, sondern trägt sich durch einen Verein, der auf Grund der Entwicklungen bereits Insolvenz anmelden musste. Die HSH Nordbank - Eigentum der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg, hat sich dahingehend geäußert, dass Verhandlungen über eine kulturelle Nutzung durch die das Kunsthaus tragenden Künstler in keinem Fall gewünscht ist.

So können Sie helfen:

1. Bitte schreiben Sie höfliche, persönliche und gut begründete Mails, warum Ihrer Meinung nach das Tacheles für die Mitte Berlins erhalten bleiben sollte:

Klaus Wowereit (Der Regierender Bürgermeister von Berlin): klaus.wowereit@spd.de
Bernd Neumann(Beauftragter für Kultur und Medien bei der Bundesregierung): bernd.neumann@bundestag.de

2. Verlinken Sie diesen Beitrag und machen Sie möglichst viele Nutzer auf die die drohende Schließung aufmerksam.
Dieser Beitrag wird ständig aktualisiert und wird auch auf kommende Aktionen zur Rettung aufmerksam machen.

3. Nehmen Sie an der Abstimmung des Tagesspiegels teil! Hier geht´s zur Abstimmung…

4. Informieren Sie sich weiter:
Links:
Offener Brief der Betreiber des Tacheles
Beitrag auf Arte TV

Paul Celan – Ziw, jenes Licht am 27.01.2010 im Stadthaus Lichtenberg

“Schauplatz der Stimmen, Gedächtnis der Zukunft”.

celan

Anlass ist der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
Ein mehrstimmiges Hör- und Seherlebnis zum Gedenktag
für die Opfer des Nationalsozialismus in Kooperation mit dem Museum Lichtenberg.
Mit Judith Grassinger, Michael Stobbe, Christian Bertram
Regie und Textfassung: Christian Bertram

‘Ziw, jenes Licht’ vereint eine Vielzahl weithin unbekannter Gedichte und Texte des Dichters Paul Celan zu einem mehrstimmigen Hör- und Seherlebnis, Polylog genannt.

Vor den projizierten Kaltnadelradierungen von Celans Frau Gisèle Celan-Lestrange zeichnen Christian Bertram, Judith Grassinger und Michael Stobbe ein facettenreiches Bild des Büchner-Preisträgers, der wie kein anderer die Grenzen der modernen Lyrik ins Unsagbare und Unaussprechliche hin erweiterte und bereic

herte.
Einladende sind:

Christina Emmrich Bezirksbürgermeisterin
Katrin Framke Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste
Dr. Ute Müller-Tischler Kunst- und Kulturamtsleiterin
Christine Steer Museumsleiterin
Christian Bertram Regisseur und Künstlerischer Leiter MEDIUM TAUT

Der Eintritt ist frei.

Gedächtnis der Zukunft
Beginn 16 Uhr | Ab 17 Uhr findet ferner die Lichtaktion »Erinnern für die Zukunft« statt.
Stadthaus Lichtenberg
Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin
Anfahrt: S 5, S 7; S 75 - S-Bahnhöfe Nöldnerplatz oder Rummelsburg
Infotelefon: 577 97 257

Robbie Williams am 23.10.2009 - das kostenlose Konzert in Berlin

Der Termin für das kostenlose Robbie Williams Konzert in Berlin steht fest:

Am 23.10.2009 geht´s um 16:00 Uhr vor der Max-Schmeling-Halle los!

Alle Details zum kostenlosen Robbie Williams Konzert am 23.10.2009 in Berlin finden Sie hier!

unart - Der Jugend-Performance-Wettbewerb

September 22, 2009 by Berliner Kulturredaktion  
gespeichert unter Kulturnews

Der Jugend-Performance-Wettbewerb
unart ist zum 2. Mal ausgeschrieben. Das Jugendprojekt wird, nachdem es 2008 zum ersten Mal
am Schauspiel Frankfurt, am Thalia Theater Hamburg und am Maxim Gorki Theater Berlin auf die
Bühne kam, nun in vier Regionen angeboten: in Berlin, Hamburg, dem Rhein-Main-Gebiet und der
Region Dresden. unart richtet sich an Jugendliche im Alter von 13 - 18 Jahren, die in Gruppen mit
drei bis 12 Mitgliedern ein eigenes künstlerisches Projekt entwickeln möchten. Die veranstaltenden
Theater vermitteln den (durch Jurys) ausgewählten Gruppen einen künstlerischen Coach, der die
Jugendlichen bei der Entwicklung ihres Projekts berät. Außerdem unterstützen die Theater die
Jugendgruppen bei der Suche nach Probenräumen und bei der Herstellung ihrer
Bühnenausstattung.
Zum Bewerben genügt es, eine Gruppe zu formieren und eine Ideenskizze einzureichen, bei der
mehrere Kunstformen eine Rolle spielen. Siehe: www.unart.net. Bewerbungsschluss ist der 15.
Oktober 2009. Die ausgewählten Gruppen erhalten die Chance, ihr Projekt als 15-Minuten-
Performance auf einer Bühne des Theaters ihrer Region beim unart-Finale (Termine im Januar
2010) vorzustellen. Diese Abendveranstaltungen, bei denen jeweils acht Performances gezeigt
werden, sind öffentlich. (Karten werden über die Theaterkassen der beteiligten Häuser erhältlich
sein.) Bei jedem Finale wählt eine Expertenjury die zwei interessantesten Gruppen aus. Diese
werden dann zu der gemeinsamen „best of unart”-Tournee durch alle vier Städte eingeladen
(Termine ab Anfang Februar 2010).
unart ist eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt, dem
Thalia Theater Hamburg, dem Maxim Gorki Theater Berlin und dem Staatsschauspiel Dresden.
unart wurde als neuartiges Projekt zur Förderung ästhetischer Bildung von Jugendlichen 2007 ins
Leben gerufen.

unart-Kontakt:
Maxim Gorki Theater Berlin
Peter Hanslik
Telefon 030 20221315
berlin@unart.net