Aga Khan - Ausstellung im Martin-Gropius-Bau bis 06.06.2010

Erstmals wird in Deutschland die Sammlung des Aga Khan ausgestellt.

Mehr als 200 Meisterwerke dokumentieren mehr als 1000 Jahre Kulturgeschichte. Die im Martin-Gropius-Bau in Berlin ausgestellten Werke stammen aus der Sammlung des Aga Khan Trust for Culture.
Karim Aga Khan IV ist das geistige Oberhaupt der Ismailiten. Er gilt zugleich als direkter Nachkomme des Propheten Mohammed.
Seine Sammlung gilt als eine der größten und wertvollsten Sammlungen islamischer Kunst und wird ab dem Jahr 2013 im neuen Aga Khan Museum in Toronto beheimatet sein.
Die Berliner Ausstellung zeigt einige der weltweit bedeutendsten Kunstwerke aus islamisch geprägten Ländern. Darunter Seiten aus dem persischen Heldenepos „Shahnama“, dem so genannten „Buch der Könige“, des Dichters Firdawsi.
Die Miniaturen zählen weltweit zu den bemerkenswertesten. Ferner das bisher älteste, arabische und erst später übersetzte Manuskript des „Kanons der Medizin“ von Ibn Sina (Avicenna). Abu Ali Ibn Sina war Philosoph und
Arzt.
Sein Hauptwerk diente über 500 Jahre als medizinisches Standardwerk und Lehrbuch für Ärzte in Europa. Als herausragende Kulturgüter gelten auch ein sehr gut erhaltenes mongolisches Seidendamastkleid aus dem 13. Jahrhundert sowie eine Doppelseite des „Blauen Korans“ aus dem 9. Jahrhundert. Die blauen Pergamentbögen sind in goldenen Lettern im kufischen Duktus geschrieben und zählen zu den kostbarsten und aufwendigsten Koranmanuskripten der Welt.

Allgemein machen die ausgestellten Kunstwerke – Gemälde, Zeichnungen, Buchillustrationen, Manuskripte, Inschriften, Metallgefäße, Keramiken, Holzarbeiten – aufmerksam auf die außergewöhnliche Vielfalt und den überwältigenden Reichtum eines vom Islam geprägten Kulturraumes, der sich vom Maghreb und der Iberischen Halbinsel bis nach China erstreckt, in einer zeitlichen Dimension vom 8. bis zum 18. Jahrhundert.

Schätze des Aga Khan Museum.
Meisterwerke der islamischen Kunst
17. März bis 6. Juni 2010
Martin-Gropius-Bau Berlin

Öffnungszeiten:
Mittwoch – Montag
10:00 Uhr – 20:00 Uhr
Dienstag geschlossen

Sonderöffnungszeiten
Ostern und Dienstag nach Ostern (6.4.2010) von 10:00 Uhr – 20:00 Uhr geöffnet.
Ab dem 30. April täglich von 10:00Uhr - 20:00 Uhr
Lange Gropius-Bau-Nächte: 28.4. – 1.5.2010 von 10:00 Uhr – 24:00 Uhr

Martin-Gropius-Bau Berlin
Niederkirchnerstraße 7 | Ecke Stresemannstr. 110
10963 Berlin
Tel +49 (0)30 254 86-0

weitere Infos - www.gropiusbau.de

Führungen für Kinder im Jüdischen Museum Berlin

Halacha und Hefezopf - Was kommt in den Schabbattopf?

Kinderführung durch die Dauerausstellung.
Wie lebte eine jüdische Händlerin vor 300 Jahren?
Was musste sie in den Koffer packen, wenn sie auf Reisen ging?
Ein Gebetbuch, Reisekleidung oder gar ein Handy?
Jüdische Traditionen im Wandel der Jahrhunderte werden für ganz junge Museumsbesucher anschaulich und spielerisch präsentiert.
Die Kinder erfahren, wie sich eine Kippa auf dem Kopf anfühlt, sehen eine echte Schriftrolle und können ihre Nasen in die Gewürze der Bessamim-Büchse stecken.

Wann: Sonntag, 7. März und 4. April 2010 jeweils um 11 Uhr
Dauer: ca. 1 Stunde

Das verrückte Haus. - Daniel Libeskind für Kinder

Warum sind die Wände im Jüdischen Museum Berlin schräg?
Warum endet eine Treppe im Nichts?
Warum blühen im Garten keine Blumen?
Die jungen Besucher werden entsprechend ihres Alters spielerisch an die Architektur von Daniel Libeskind herangeführt.
Danach gibt es Gelegenheit, aus Pappe, Knete und anderen Bastelmaterialien das eigene verrückte Traumhaus zu gestalten.

Wann: Sonntag, 21. März und 18. April 2010 jeweils um 11 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden

Für alle öffentlichen Kinderführungen gilt:
Preis: 3 Euro inkl. Eintritt und Bastelmaterial

Treffpunkt:
“Meeting Point” im Foyer, Altbau EG
Anmeldung und Rückfragen zu Führungen unter Tel. 030 - 25993 305 oder fuehrungen@jmberlin.de

Jüdisches Museum Berlin
Lindenstr. 9-14
10969 Berlin

Das Amalfi-Skizzenbuch von Carl Blechen - Ausstellung in der Alten Nationalgalerie bis 11.04.2010

Mit Licht gezeichnet - Das Amalfi-Skizzenbuch von Carl Blechen

Vier Jahre vor Carl Blechen reiste dessen Freund und Förderer Karl Friedrich Schinkel nach Italien. Am 12. September 1824 notierte er in seinem Reisetagebuch die Eindrücke von Amalfi und dem sich dahinter erstreckenden Mühltal: „Von der Kirche gingen wir auf den Platz herunter und verfolgten die Hauptstraße, welche gegen die Schlucht hinaufführt.
Diese nimmt bald den sonderbarsten Charakter an; sie schließt sich, man geht durch Bögen und Gewölbe, über denen Wege von einer Seite des Tales zur gegenüberliegenden führen; dann steigt man durch Treppen weiter. An
den Seiten treten oft Felsen heraus, darinnen sieht man mehrere grünbewachsene Höhlen, in welchen große Waschtröge ausgehauen sind, und klares Gebirgswasser stürzt dahinein, an welchem die Weiber der Stadt immer zahlreich waschen.
Mühlenwerke und dazugehörige Wasserleitungen, alles wie in der Schweiz mit dem üppigsten Kraut bewachsen, hängen unter dem Felsen, der sich höhlenartig wölbt, oder drängen sich in die Winkel hinein. Der Weg steigt stufenartig neben mit Mauern eingefaßten Flußbetten an, in denen Wasserfälle schön rauschen. Die Flußbetten sind oft mit breit gezogenen Weinlauben bedeckt und allerlei schöne Sitze und Gärtchen daneben angebracht. So geht es fort, so daß man nicht zu sich kommt vor der Menge malerischer Punkte. Am letzten Winkel scheint das Tal mit einem
großen, viele Stockwerke hohen Fabrikgebäude geschlossen zu sein, worin Papier gemacht wird, aber es wendet sich und führt zu sehr malerischen Eisenhämmern, die wir wegen Kürze der Zeit nicht mehr erreichen konnten.“

Nach der Rückkehr aus Italien wird Schinkel vermutlich dem 17 Jahre jüngeren Blechen seine Reiseeindrücke geschildert haben.
Blechen, der seit 1822 an der Berliner Akademie studierte, konnte sich eine solche Reise zunächst nicht leisten. Er nahm 1824 eine Stelle als Dekorationsmaler am Königstädtischen Theater an, die ihm durch Fürsprache Schinkels angeboten worden war.
Bis 1827 blieb Blechen am Theater tätig. In dieser Zeit entstanden vor allem romantische Kompositionen, oft geheimnisvoll düster und ausgeprägt bühnenmäßig inszeniert. Erst nach dem Verkauf seines großformatigen Historienbildes „Das Semnonenlager“, das Blechen 1828 auf der Berliner Akademieausstellung präsentierte, konnte er die ersehnte Italienreise finanzieren. „Alle, die sich je mit der künstlerischen Entwicklung Blechens befassten“ schrieb der Blechenforscher Paul Ortwin Rave, „haben die italienische Reise nicht nur als Mitte und Höhe seines Lebens bezeichnet, sondern vielmehr noch als eine Grenzscheide seines malerischen Vermögensschlechthin. […]
Man brauchte bloß die köstlichen farbigen Studien im Besitz der Nationalgalerie und der preußischen Akademie der Künste in Berlin zu mustern, um der Erregung und Ergriffenheit des Künstlers vor den Wundern strömender Lichtfluten des Südens innezuwerden.“
Im September 1828 war Blechen nach Rom aufgebrochen. Im Frühjahr reiste er weiter nach Neapel und kam anschließend auch nach Amalfi, wo er sich acht Tage aufhielt und gemeinsam mit dem Berliner Maler Leopold
Schlösser das Mühltal sowie die umliegende Bergregion erkundete. In seinem rückblickend verfassten Reisebericht schrieb Blechen:
„Den anderen Morgen besahen wir uns die Umgebung und zeichneten etwas, aßen zu Mittag, gingen noch etwas aus und reisten zu Esel nach Amalfi, wo wir um 9 Uhr abends ankamen. Dort hielten wir uns acht Tage auf, zeichneten
mehreres im Tale und machten eine Fußreise auf den Bergen nach Ravello, wo wir auch etwas zeichneten, dann gingen wir wieder zurück nach Amalfi.“
Seiner Vorliebe für einsame, abseits gelegene Strecken folgend, wanderte der Künstler von Amalfi aus nach Pontone, Minuta und Scala in das hochgelegene Bergdorf Ravello und kehrte über Minori, San Cosma, Castiglione und Atrani an der Küste entlang zurück. Wie Schinkel haben auch Blechen in Amalfi weniger die Kulturbauten als vielmehr die
ingenieurtechnisch interessanten, zugleich als „malerisch“ empfundenen wasserbetriebenen Industriebauten der Papiermühlen und Eisenhämmer imMühltal beeindruckt.
In seinem Skizzenbuch hielt er das Gesehene fest.
Verwinkelte Gassen, Treppen, die Architektur einfacher Häuser hinter Bäumen, Brückenhäuser, Fabriken, Felsen und Wasser sowie die durch intensive Sonneneinstrahlung erzeugten Licht- und Schattenphänomene sind Blechens bevorzugte Motive.
In seinen Darstellungen verzichtete er weitgehend auf Figuren, meist ist die Staffage nur umrisshaft angedeutet.
Wenngleich mit Bleistift zunächst unterzeichnet, erscheinen die mit Lichtund Farbflächen gestalteten Sepien wie rasche, präzise Momentaufnahmen.
Einige seiner Skizzen arbeitete Blechen später in Öl aus. Nach dem Blatt „Bergschlucht“ etwa entstand 1831 das großformatige, heute in der Nationalgalerie bewahrte Hauptwerk „Schlucht bei Amalfi“.
Das Amalfi-Sizzenbuch besteht aus 66 losen Bleistift-, Feder-, Aquarell- und Sepiazeichnungen. Neben den berühmten Blättern aus der Region um Amalfi enthält das Skizzenbuch Bleistiftzeichnungen der neapolitanischen
Küste, hier vor allem des Posilipp, sowie zwei Aquarelle aus Pompeji und Zeichnungen des Weges von Sorrent nach Amalfi. In den vor der Wanderung nach Amalfi entstandenen Zeichnungen skizzierte Blechen mit Bleistift die an der Küste bei Neapel gesehenen Architekturen, Grotten, Ruinen, Felsen und immer wieder den Blick auf das Meer, häufig mit dem Vesuv im Hintergrund.

Es ist das Verdienst Paul Ortwin Raves, als einer der Ersten die Bedeutung von Blechens Skizzenbuch erkannt zu haben. Auf Ihn geht der Name „Amalfi-Skizzenbuch“ zurück. Rave - seit 1922 Mitarbeiter, später kommissarischer Leiter und amtierender Direktor der Nationalgalerie – plante seit Ende der 1930er Jahre, das Lebenswerk des Malers Blechen in einer Ausstellung der Nationalgalerie zu zeigen und damit die Wiederkehr
seines hundertsten Todestages am 23. Juli 1940 zu ehren. Rave erstrebte zudem, zur Eröffnung der Blechenausstellung einen Oeuvre- Katalog vorzulegen. Mit Kriegsbeginn zerschlug sich das Ausstellungsvorhaben.
Das umfassende Blechen-Werkverzeichnis mit 2232 Katalogeinträgen und zahlreichen Abbildungen zu Gemälden und Arbeiten auf Papier aber konnte er realisieren.
Während der Arbeit am Werkverzeichnis stieß Rave auf Blechens italienische Skizzenbücher, für ihn „ein bisher kaum
oder gar nicht beachteter, in seiner Vielfalt und Merkwürdigkeit ungeahnterund ungehobener Schatz.“
Rave bewunderte vor allem „die Folge herrlicher Sepiazeichnungen, die man das Amalfi-Skizzenbuch nennen könnte, Blätter von ganz stattlichem Format, die der Künstler bei einer Wanderung durch
Valle de Molini, das bekannte, mit zahlreichen Papiermühlen besetzte Bachtal hinter Amalfi, und zum Teil zu dem benachbarten Ravello, gefüllt hat.“
Die Zeichnungen schienen Rave „Stück für Stück so klar im Ausschnitt und Aufbau und so ausgewogen in der Verteilung von Hell und Dunkel, kurzum so vollkommen gelungen, wie sie auch ein begnadetes Auge und eine sichere Hand nur in den glücklichsten Stunden zu schaffen vermögen“.

Blechens Amalfi-Skizzenbuch gilt heute als eines der herausragenden künstlerischen Ergebnisse seiner Italienreise und zählt zu den bedeutendsten Leistungen der Zeichenkunst des 19. Jahrhunderts.
Die kunsthistorische Einordnung Blechens als Vorläufer einer realistischen und impressionistischen Landschaftskunst gründet sich wesentlich auf die lichterfüllten, bisweilen nahezu abstrakt anmutenden Sepiazeichnungen
dieses Skizzenbuches. Gemeinsam mit anderen Werken war es aus Blechens Nachlaß in den Besitz der Berliner Akademie der Künste gelangt.

Durch die Teilung Deutschlands blieben die Blätter des Skizzenbuches lange Zeit getrennt. Mit der Zusammenführung der Akademien in Ost und West wurden auch sie im Jahr 1993 wieder vereint und gehören seither zu den bedeutendsten Arbeiten auf Papier in der Kunstsammlung der Akademie.
Zwei Zeichnungen werden im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin bewahrt und konnten für die Ausstellung geliehen werden.
Das Amalfi-Skizzenbuch wird nun erstmals – gemeinschaftlich von der Nationalgalerie und der Akademie der Künste – vollständig ausgestellt.
In der Alten Nationalgalerie im dritten Ausstellungsgeschoß dieses großartige Werk Carl Blechens, in der Nachbarschaft zu den dort dauerhaft gezeigten Gemälden des Künstlers sowie zu Werken Caspar David Friedrichs, Karl Friedrich Schinkels und anderer Meister der Romantik präsentiert.
Nach der Berliner Station wird die Ausstellung vom 28. April bis 18. Juli 2010 in der Casa di Goethe in Rom gezeigt.

Ausstellung
Mit Licht gezeichnet - Das Amalfi-Skizzenbuch von Carl Blechen
29. Januar 2010 bis 11. April 2010
Museumsinsel Berlin
Alte Nationalgalerie

Eingang: Bodestraße 1- 3
10178 Berlin-Mitte

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag 10:00 Uhr – 18:00 Uhr,
Donnerstag 10:00 Uhr – 22:00 Uhr,
Montag geschlossen

Ausstellung | Emil Nolde - Reiselust vom 5. Februar bis 4. Juli 2010 in Berlin

Die Nolde Stiftung Seebüll zeigt in der Dependance Berlin:
Gemälde und Aquarelle, die, wie der Titel der Ausstellung bereits aussagt, an verschiedenen Orten Spaniens, der Schweiz und Deutschlands entstanden sind.

Reiselust – Emil Nolde unterwegs in Deutschland, Spanien und der Schweiz
05.Februar - 04. Juli 2010

Öffnungszeiten
Täglich 10 - 19 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene 8,00 Euro
Schüler/ Studenten 3,00 Euro
Jahreskarte 30,00 Euro

Freier Eintritt an jedem 1. Montag des Monats

Adresse
Nolde Stiftung Seebüll
Dependance Berlin
Jägerstraße 55
10117 Berlin

Freier Eintritt an jedem 1. Montag des Monats

Ausstellung - Walten Ford. Bestiarium bis 24. Mai 2010 in Berlin im Hamburger Bahnhof

Bis zum 24.05.2010 zeigen die Staatlichen Museen zu Berlin in der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin erstmalig in Europa Werke des amerikanischen Künstlers Walton Ford (geb. 1960).

Die Ausstellung versammelt 25 großformatige Arbeiten des Künstlers aus den letzten 10 Jahren.

Eine Affenhorde zelebriert ein großes Fressen, ein Okapi leckt an einer Honigwabe, um im nächsten Moment seinen Tod zu finden, ein Rudel Tasmanischer Wölfe türmt weiße Lämmer zu einer blutigen Pyramide, ein Panther bricht im Winter 1929 aus dem Züricher Zoo aus: Walton Fords stets lebensgroße, alle Einzelheiten abbildende Tieraquarelle erscheinen auf den ersten Blick hin unzeitgeistig zu sein und hinterfragen daher sogleich die eingefahrenen Erwartungshaltungen gegenüber dem Regelwerk zeitgenössischer Ästhetik.
In ihrem altmeisterlichen Stil erinnern und zitieren Walton Fords farbenprächtige Bilder die Natur- und Tierdarstellungen berühmter Künstler des 19. Jahrhunderts. Sie erscheinen als Widerhall vergangener kolonialer Zeiten und verknüpfen das vermeintlich Überwundene mit aktuellen Szenen.
In seinen narrativen Arbeiten erweist sich Ford als ein Künstler, der das Tradierte variiert, um ein bildnerisches Universum unendlich komplexer und verstörender Anspielungen zu entwerfen.
Seine Tierdarstellungen zeugen von großem kunst- und naturwissenschaftlichem Wissen auf der Suche nach Analogien zwischen Gestern und Heute und entwerfen ein zeitgenössisches „Bestiarium“ von eindringlicher
Imaginationskraft. Die Bilder Walton Fords, in Amerika längst bewundert, werden anlässlich seiner Ausstellung in Berlin erstmalig in Europa gezeigt und vermögen auf ihre ganz eigene Art das seit der Renaissance vorherrschende Diktum des „Immer Neuen“, des „Immer Besser und Weiter“ kritisch zu hinterfragen. Darin zeigt sich der Künstler als ein Outsider im internationalen Kunstbetrieb, der bewusst eine einzelgängerische Position einnimmt, um ein Werk zu vermessen, das im Kontext der zeitgenössischen Kunst einen Solitär darstellt.
Die Ausstellung „Walton Ford – Bestiarium“ ist eine Produktion der Nationalgalerie und ermöglicht durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie.

Walten Ford. Bestiarium
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
bis zum 24.05.2010

Öffnungszeiten
Mo geschlossen
Di-Fr 10-18 Uhr
Sa 11-20 Uhr
So 11-18 Uhr