WITH/OUT TUTU - Staatsballett Berlin

WITH/OUT TUTU - Dreiteiliger Ballettabend

© Enrico Nawrath

© Enrico Nawrath

Mit oder ohne Tutu, das spielt in WITH/OUT TUTU mit einem der wichtigsten Attribute des klassischen Tanzes.
Dass das Ballett sich von dem engen Korsett seiner Konventionen längst befreit hat, ist nichts Neues mehr.
Umso reizvoller ist es aber, wenn sich zeitgenössische Choreographen neues Terrain vor klassischem Hintergrund erobern. Mehr als nur im abstrakten Formenkanon oder dem ästhetischen Ideal lassen sich unendlich viele weitere Ansatzpunkte finden, den artifiziellen Bühnentanz und seine Struktur neu zu betrachten. Sei es intuitiv, analytisch, intellektuell oder aus der Emotionalität der Musik heraus – drei zeitgenössische Choreographen richten ihren individuellen Blick in diesem Ballettabend auf den klassischen Tanz.

Vladimir Malakhov konnte die US-amerikanische Choreographin Jodie Gates gewinnen, eine Kreation für das Staatsballett Berlin zu entwickeln. Mit der Uraufführung COURTING THE INVISIBLE versucht sie eine Annäherung an das Unsichtbare. Ihre individuell auf die Tänzer zugeschnittene Choreographie ist geprägt von der Dynamik und Sinnlichkeit der Bewegungen zur Musik von Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Eine Deutsche Erstaufführung zeigt das Staatsballett Berlin mit Clark Tippets BRUCH VIOLIN CONCERTO NO 1. Was auf den ersten Blick als ein konventionelles handlungsloses Ballett im Tutu erscheint, offenbart sich bald als ein wagemutiger Kommentar zur Ballettkonvention, die mit extravaganten Bewegungsideen durchbrochen wird.
BRUCH VIOLIN CONCERTO NO 1 ist vermutlich das bekannteste Stück des Choreographen, der auf Anregung von Michail Baryschnikow in den Achtzigerjahren eine Reihe von Choreographien geschaffen hat, die auf Anhieb großen Erfolg hatten und die bis heute im Repertoire des American Ballet Theatre (ABT) geblieben sind. Sein schöpferischer Elan fand ein jähes Ende, als er 1992 im Alter von nur 37 Jahren starb.

Der in Deutschland sicher bekannteste Choreograph des Abends ist William Forsythe. Seine Choreographie THE VERTIGINOUS THRILL OF EXACTITUDE entstand 1996 für eine Handvoll Tänzer, die mit dem „schwindelerregenden Schauder der Exaktheit“ den Reiz des neoklassischen Stils erkunden, wie er für William Forsythe charakteristisch ist. Musikalische Grundlage ist das „Allegro Vivace“ aus Franz Schuberts 9. Sinfonie.
es tanzen:
Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin

Premiere:
18. Mai 2008, 18.00 Uhr, Staatsoper Unter den Linden

Kommende Vorstellungen in der Spielzeit 2009/2010

WITH/OUT TUTU
Dreiteiliger Ballettabend
19. März 2010
06. April 2010
08. April 2010
jeweils 19:30 Uhr
in der Staatsoper Unter den Linden

Ticketservice: 030 - 20 60 92 630 | tickets@staatsballett-berlin.de

weitere Infos

Staatsballett - DORNRÖSCHEN für Kinder ab 4

MÄRCHENBALLETT AB 4 DORNRÖSCHEN

©Tanz ist Klasse!

©Tanz ist Klasse!

Im liebevoll als Märchenschloss hergerichteten Apollo-Saal der Staatsoper Unter den Linden erzählt der Hofzeremonienmeister Catalabutte das altbekannte Märchen DORNRÖSCHEN aus seiner Perspektive. Er selbst hatte vergessen, die böse Fee Carabosse zur Taufe der Prinzessin Aurora einzuladen und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Die kleinen und großen Zuschauer erfahren dabei, wie die tanzenden Figuren mit Hilfe der Ballettpantomime kommunizieren.
Nach den erfolgreichen Vorstellungen in der vergangenen Spielzeit steht das MÄRCHENBALLETT AB 4 in dieser Saison gleich acht Mal auf dem Programm des Staatsballetts Berlin. Eine Gelegenheit, vor allem auch für kleine Kinder, die Compagnie abseits der großen Bühnen zu erleben und die Arbeit von Tanz ist KLASSE! e.V. aus der Nähe kennen zu lernen. Eingeladen sind alle Märchen- und Ballettfreunde ab vier Jahren.

Choreographie | Inszenierung
Kathlyn Pope nach Marius Petipa
Musik
Peter I. Tschaikowsky | nsi
Bühnenbild | Kostüme
Julia Danilenko
Textfassung | Erzähler
Jesse Garon
Es tanzen
Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin

MÄRCHENBALLETT AB 4 – DORNRÖSCHEN
21. April 2010 11:30 Uhr
22. April 2010 11:30 Uhr
23. April 2010 11:30 Uhr
24. April 2010 14:00 Uhr
Staatsoper Unter den Linden
Apollo-Saal

Spieldauer 0:50 h

Tickets 13 | 6 Euro
Ticketservice 030 - 20 60 92 630 | tickets(at)staatsballett-berlin.de

Nähere Informationen zu Tanz ist KLASSE! unter www.tanz-ist-klasse.de

Schneewittchen - Deutsche Oper Berlin

SCHNEEWITTCHEN - Ballett von Angelin Preljocaj

© Enrico Nawrath

© Enrico Nawrath

Angelin Preljocaj hat ein großes romantisches Ballett choreographiert und zugleich eine zeitgenössische Féerie erschaffen: SCHNEEWITTCHEN.
Mit den Mitteln des Tanzes und den unverwechselbaren Motiven des Märchens der Brüder Grimm will der französische Choreograph die Phantasie der kleineren und großen Zuschauer beflügeln: „Es ist nicht der Mythos oder die Legende von Schneewittchen, es ist Schneewittchen selbst. Es ist tatsächlich ihre Geschichte, bezaubernd und voller Magie …“

Der Star unter den Choreographen der französischen Avantgarde gibt dem zeitgenössischen Tanzschaffen seit vielen Jahren wesentliche Impulse, die sich längst international bemerkbar gemacht haben. SCHNEEWITTCHEN, eine Koproduktion zwischen dem Ballet Preljocaj und dem Staatsballett Berlin, erlebte im September 2008 seine Uraufführung im französischen Aix-en-Provence und machte bereits auf Festivals in ganz Europa Furore. Mit den Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts Berlin studiert Angelin Preljocaj seine Choreographie neu ein. Der besondere Reiz besteht für ihn unter anderem darin, dass das Ensemble vor allem im klassischen Bewegungs-vokabular geschult ist und somit eine neue Interpretation seiner modernen Bewegungssprache entstehen wird.

Mit seiner Version des Märchens sieht sich Angelin Preljocaj ausdrücklich in der Tradition der großen Ballett-Klassiker. Ganz bewusst schreibt er die enge Verbindung zwischen Märchen und Ballett fort und betont zugleich das ausgiebige Spiel mit szenischen Mitteln, die er nach „Art einer Féerie“ zu einem lebendigen Bestandteil seiner Inszenierung werden lässt.

Musikalische Grundlage bilden Kompositionen von Gustav Mahler, in denen Angelin Preljocaj die Atmosphäre des Waldes zu spüren glaubt, und in die sich nach seiner Auffassung die Motive des Märchens, wie die sieben Zwerge oder die böse Stiefmutter, hineininterpretieren lassen. Ergänzt um elektro-akustische Klänge geht es ihm um die Stimmung, in der das Geheimnis Schneewittchens, einer jungen Frau, spürbar werden soll.
Die opulente Szenerie hat ihm der Bühnenbildner Thierry Leproust erschaffen, die passenden Kostüme niemand geringerer als der berühmte Modeschöpfer Jean Paul Gaultier.

Choreographie und Inszenierung
Angelin Preljocaj
Musik
Gustav Mahler
(Elektroakustische Ergänzung von 79D)
Kostüme
Jean Paul Gaultier
Bühnenbild
Thierry Leproust
Es tanzen
Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
Musik vom Tonträger

Koproduktion: Staatsballett Berlin | Ballet Preljocaj (Aix-en-Provence)

PREMIERE
26. April 2009, 18.00 Uhr, Deutsche Oper Berlin

Weitere Aufführungen
01. April 2010
09. April 2010
07. Mai 2010
28. Mai 2010
jeweils 19:30 Uhr
Deutsche Oper Berlin

Spieldauer: 1.50 h

Ticketservice: 030 - 20 60 92 630 | tickets@staatsballett-berlin.de

La Péri | Staatsoper Unter den Linden | 27.02.2010

Ferne Länder und exotische Schauplätze standen im Mittelpunkt so manch romantischer Sehnsucht, und ihrer Orient-Schwärmerei gaben Künstler des Romantischen Zeitalters immer wieder neuen Ausdruck. Auch auf der Bühne der Pariser Oper verlieh man den ätherischen Elfenwesen, die für das Ballett so bedeutsam geworden waren, eine orientalische Note.
Mehr als nur vordergründig dem Zeitgeschmack zu entsprechen, verhalfen diese Sylphiden, Wilis oder orientalischen Péris dem unglücklich suchenden Menschen zur Sublimierung seiner Sehnsüchte — das Motiv, von der die ganze Epoche durchdrungen gewesen ist.

In dem romantischen Ballett LA PERI ist es der orientalische Prinz Achmed, der sich — seines verschwenderischen Lebens überdrüssig — nach einer anderen Seinsform sehnt. Ihm er-scheint eine schöne Péri mit ihren Begleiterinnen und verheißt Erlösung; sie verspricht, dass die Grenze zwischen Himmel und Erde durch die Liebe zu überwinden sei.
An der Pariser Oper erlebte LA PERI 1843 seine Uraufführung. Das Libretto hatte Théophile Gautier gemeinsam mit dem Choreographen Jean Coralli erarbeitet, Friedrich Burgmüller hatte die Musik komponiert und taktgenau auf die Choreographie zugeschnitten.

Vladimir Malakhov nähert sich diesem unbekannteren Ballett aus dem Repertoire der Romantik über die Musik von Friedrich Burgmüller.
Bühnenbild und Kostüme entwirft Jordi Roig, der für die Synthese von Opulenz und Geschmack bekannt ist und dem es immer wieder gelingt, die Atmosphäre eines Schauplatzes so zu gestalten, dass die Bewegungssprache des klassischen Balletts ihren einzigartigen Zauber entfalten kann.

Samstag 27.02.2010 19:00 Uhr : Staatsoper Unter den Linden

Shut up and dance! Reloaded | Komische Oper Berlin

Mit SHUT UP AND DANCE! RELOADED stellt das Staatsballett Berlin unter Beweis, welche choreographischen Talente im Ensemble schlummern. Das Projekt für die Choreographen des Staatsballetts Berlin fand erstmals 2005 im Magazin der Staatsoper Unter den Linden statt und konnte 2007 erfolgreich im Club Berghain fortgesetzt werden.
In dieser Spielzeit ist der Spielort die große Bühne der Komischen Oper Berlin.

Sieben Choreographien stehen auf dem Programm, darunter fünf Uraufführungen: von David Simic, der zum ersten Mal dabei ist, dem Stuttgarter Tim Plegge, von Xenia Wiest, die mit Klang-Kompositionen experimentiert, Martin Buczkó, der seine Musik teilweise selbst komponiert und von Kathlyn Pope, die an die Anfänge der elektronischen Musik erinnert.
Nadja Saidakovas „Egopoint“ erlebte seine Uraufführung 2009 bei den Berliner Festspielen | spielzeit’europa. Und das siebte Stück „Among Myselves“ ist bereits 2005 entstanden und erweist seinem bereits verstorbenen Choreographen Sebastian Nichita eine Reverenz.

Zum Spielplan des Staatsballetts Berlin - geht´s hier!

Schwanensee | Deutsche Oper Berlin | Februar 2010

SCHWANENSEE ist eines der schönsten Ballette überhaupt.

Mit den Mitteln des klassischen Tanzes erzählt es die Geschichte von Prinz Siegfried und der verzauberten Prinzessin Odette, die in Schwanengestalt gefangen ist.
Das Staatsballett Berlin tanzt SCHWANENSEE in der Choreographie von Patrice Bart, der zeitlebens mit der Pariser Oper verbunden gewesen ist. In seiner Neuinszenierung nach Marius Petipa und Lew Iwanow hat er die berühmten Schwanenbilder beibehalten, aber die dramaturgische Funktion der Figuren um den unglücklichen Prinzen herum vorsichtig modifiziert. Prinz Siegfrieds Mutter, die ihren Sohn abgöttisch liebt, hat alle Fäden seines Schicksals in der Hand. Psychologisch ausgedeutet setzt Patrice Bart auch den eifersüchtigen Benno und die Figur des einflussreichen Rotbart in ein neues Licht.
Peter I. Tschaikowskys unverwechselbare Komposition trägt wesentlich zu dem Nimbus bei, von dem SCHWANENSEE bis heute umgeben ist. Die Wirkung der Bilder weißer Schwäne, vor deren symmetrischen Raummustern Odette und Prinz Siegfried zueinander finden, oder die festlichen Ballszenen, in denen der ganze Hofstaat wie im Rausch der verführerischen Odile verfällt, all das gehört zum Mythos SCHWANENSEE.
Das Staatsballett Berlin übernimmt diese überaus erfolgreiche Produktion auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin, und Patrice Bart wird die Wiederaufnahme mit einer Neueinstudierung an die imposante Größe dieser Bühne anpassen.

Mittwoch 17.02.2010 19:30 Uhr : Deutsche Oper Berlin
Freitag 19.02.2010 19:30 Uhr : Deutsche Oper Berlin

Schwanensee | Deutsche Oper Berlin | Termine im Januar 2010

SCHWANENSEE ist eines der schönsten Ballette überhaupt.
Mit den Mitteln des klassischen Tanzes erzählt es die Geschichte von Prinz Siegfried und der verzauberten Prinzessin Odette, die in Schwanengestalt gefangen ist. Das Staatsballett Berlin tanzt SCHWANENSEE in der Choreographie von Patrice Bart, der zeitlebens mit der Pariser Oper verbunden gewesen ist.
In seiner Neuinszenierung nach Marius Petipa und Lew Iwanow hat er die berühmten Schwanenbilder beibehalten, aber die dramaturgische Funktion der Figuren um den unglücklichen Prinzen herum vorsichtig modifiziert. Prinz Siegfrieds Mutter, die ihren Sohn abgöttisch liebt, hat alle Fäden seines Schicksals in der Hand. Psychologisch ausgedeutet setzt Patrice Bart auch den eifersüchtigen Benno und die Figur des einflussreichen Rotbart in ein neues Licht. Peter I. Tschaikowskys unverwechselbare Komposition trägt wesentlich zu dem Nimbus bei, von dem SCHWANENSEE bis heute umgeben ist.
Die Wirkung der Bilder weißer Schwäne, vor deren symmetrischen Raummustern Odette und Prinz Siegfried zueinander finden, oder die festlichen Ballszenen, in denen der ganze Hofstaat wie im Rausch der verführerischen Odile verfällt, all das gehört zum Mythos SCHWANENSEE.
Das Staatsballett Berlin übernimmt diese überaus erfolgreiche Produktion auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin, und Patrice Bart wird die Wiederaufnahme mit einer Neueinstudierung an die imposante Größe dieser Bühne anpassen.

Freitag 22.01.2010 19:30 Uhr : Deutsche Oper Berlin
Donnerstag 28.01.2010 19:30 Uhr : Deutsche Oper Berlin

Der Nussknacker | Deutsche Oper Berlin | Dezember 2009

Das Staatsballett Berlin tanzt DER NUSSKNACKER

DER NUSSKNACKER ist ein Ballett, das weihnachtliche Vorfreude verspricht: Als hätte Peter I. Tschaikowsky das Herabfallen von Schneeflocken oder den Duft weihnachtlicher Gewürze komponiert — ein Geniestreich. Er beklagte noch während der Schaffenszeit die „gänzliche Unmöglichkeit, die Zuckermandel-Feerie in Töne zu malen“, aber tatsächlich hatte er den Nerv des Publikums getroffen.
Das Staatsballett Berlin tanzt DER NUSSKNACKER in einer Fassung von Patrice Bart.
Der französische Choreograph erzählt von der kleinen, etwas traurigen Marie, die am Weihnachtsabend von Drosselmeier, ihrem Patenonkel, einen Nussknacker geschenkt bekommt, der sich in einen leibhaftigen Prinzen verwandelt und sie zu einer Reise in ein phantastisches Traumreich einlädt. Marie trifft dort ihre verloren geglaubte Mutter wieder, und es wird ein rauschendes Fest gefeiert.
Natürlich gibt es auch einen leuchtenden Weihnachtsbaum …

Freitag 04.12.2009 11:00 Uhr : Deutsche Oper Berlin
Sonntag 06.12.2009 11:00 Uhr : Deutsche Oper Berlin
Freitag 11.12.2009 11:00 Uhr : Deutsche Oper Berlin
Freitag 11.12.2009 19:30 Uhr : Deutsche Oper Berlin
Dienstag 15.12.2009 19:30 Uhr : Deutsche Oper Berlin
Samstag 26.12.2009 15:00 Uhr : Deutsche Oper Berlin
Samstag 26.12.2009 19:00 Uhr : Deutsche Oper Berlin
Dienstag 29.12.2009 15:00 Uhr : Deutsche Oper Berlin
Dienstag 29.12.2009 19:00 Uhr : Deutsche Oper Berlin

Schwanensee - Deutsche Oper Berlin - Dezember 2009

Das Staatsballett Berlin mit Schwanensee in der Deutschen Oper | Dezember 2009 Termine

SCHWANENSEE ist eines der schönsten Ballette überhaupt.
Mit den Mitteln des klassischen Tanzes erzählt es die Geschichte von Prinz Siegfried und der verzauberten Prinzessin Odette, die in Schwanengestalt gefangen ist. Das Staatsballett Berlin tanzt SCHWANENSEE in der Choreographie von Patrice Bart, der zeitlebens mit der Pariser Oper verbunden gewesen ist. In seiner Neuinszenierung nach Marius Petipa und Lew Iwanow hat er die berühmten Schwanenbilder beibehalten, aber die dramaturgische Funktion der Figuren um den unglücklichen Prinzen herum vorsichtig modifiziert. Prinz Siegfrieds Mutter, die ihren Sohn abgöttisch liebt, hat alle Fäden seines Schicksals in der Hand.
Psychologisch ausgedeutet setzt Patrice Bart auch den eifersüchtigen Benno und die Figur des einflussreichen Rotbart in ein neues Licht. Peter I. Tschaikowskys unverwechselbare Komposition trägt wesentlich zu dem Nimbus bei, von dem SCHWANENSEE bis heute umgeben ist. Die Wirkung der Bilder weißer Schwäne, vor deren symmetrischen Raummustern Odette und Prinz Siegfried zueinander finden, oder die festlichen Ballszenen, in denen der ganze Hofstaat wie im Rausch der verführerischen Odile verfällt, all das gehört zum Mythos SCHWANENSEE.
Das Staatsballett Berlin übernimmt diese überaus erfolgreiche Produktion auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin, und Patrice Bart wird die Wiederaufnahme mit einer Neueinstudierung an die imposante Größe dieser Bühne anpassen.

Donnerstag 03.12.2009 19:30 Uhr : Deutsche Oper Berlin

Schwanensee - Deutsche Oper Berlin

Schwanensee - Deutsche Oper Berlin - Termine im November Berlin

SCHWANENSEE ist eines der schönsten Ballette überhaupt.
Mit den Mitteln des klassischen Tanzes erzählt es die Geschichte von Prinz Siegfried und der verzauberten Prinzessin Odette, die in Schwanengestalt gefangen ist.
Das Staatsballett Berlin tanzt SCHWANENSEE in der Choreographie von Patrice Bart, der zeitlebens mit der Pariser Oper verbunden gewesen ist. In seiner Neuinszenierung nach Marius Petipa und Lew Iwanow hat er die berühmten Schwanenbilder beibehalten, aber die dramaturgische Funktion der Figuren um den unglücklichen Prinzen herum vorsichtig modifiziert. Prinz Siegfrieds Mutter, die ihren Sohn abgöttisch liebt, hat alle Fäden seines Schicksals in der Hand.
Psychologisch ausgedeutet setzt Patrice Bart auch den eifersüchtigen Benno und die Figur des einflussreichen Rotbart in ein neues Licht. Peter I. Tschaikowskys unverwechselbare Komposition trägt wesentlich zu dem Nimbus bei, von dem SCHWANENSEE bis heute umgeben ist. Die Wirkung der Bilder weißer Schwäne, vor deren symmetrischen Raummustern Odette und Prinz Siegfried zueinander finden, oder die festlichen Ballszenen, in denen der ganze Hofstaat wie im Rausch der verführerischen Odile verfällt, all das gehört zum Mythos SCHWANENSEE.
Das Staatsballett Berlin übernimmt diese überaus erfolgreiche Produktion auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin, und Patrice Bart wird die Wiederaufnahme mit einer Neueinstudierung an die imposante Größe dieser Bühne anpassen.

Mittwoch 04.11.2009 19:30 Uhr : Deutsche Oper Berlin
Freitag 13.11.2009 19:30 Uhr :
Samstag 21.11.2009 19:30 Uhr : Deutsche Oper Berlin
Freitag 27.11.2009 19:30 Uhr : Deutsche Oper Berlin
Montag 30.11.2009 19:30 Uhr : Deutsche Oper Berlin

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